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Angriff auf Iran im Juni?
21.02.2005








Am Samstag veröffentlichte eine US-Friedensorganisation einen Artikel, der über einen äußerst bemerkenswerten Auftritt des früheren UN-Waffeninspektors Scott Ritter berichtete.

Vor Ritters Auftritt zeigte der unabhängige Journalist Dahr Jamail eine Diashow mit mehr als 100 Photographien aus dem Irak, die meisten davon aus der Stadt Fallujah, die im November Opfer einer Großoffensive des US-Militärs geworden war. Die meisten der Bilder waren von Jamail selbst photographiert worden und viele zeigten getötete Zivilisten.

Jamail bezeichnete bei der Veranstaltung der Organisation "united for peace of pierce county" (UFPPC, "Vereint für Frieden im Landkreis Pierce") die großen US-Medien als Komplizen des Krieges, da sie seiner Ansicht nach helfen, die Unterstützung der Bevölkerung zu erhalten, indem sie die Wahrheit über die dadurch verursachte Zerstörung und die Toten herunterspielen.

Wirklich bemerkenswert wurde die Veranstaltung allerdings mit dem Auftritt Ritters, ließ dieser doch gleich zwei Bomben platzen.

So sagte er unter Berufung auf "informierte Quellen", daß die "Wahlen" im Irak von den USA manipuliert worden seien. Einer der an den Manipulationen beteiligten Beamten habe Ritter gegenüber bestätigt, daß der Stimmenanteil der "Vereinigten Irakischen Allianz" von 56 auf 48 Prozent gesenkt worden sei. Dies werde in Kürze auch von einem Journalisten, der bereits den Pulitzer-Preis gewonnen hat - offenbar ein Hinweis auf den für den New Yorker schreibenden Seymour M. Hersh - berichtet werden.

Die zweite von ihm genannte Information hätte, wenn sie zutreffen sollte, zweifellos noch weitaus schwerwiegendere Auswirkungen.

Demnach sind dem US-Präsidenten George W. Bush bereits Befehle für die Bombardierung des Irans im kommenden Juni vorgelegt und von ihm auch unterzeichnet worden. Offiziell solle dies mit der Zerstörung des vorgeblichen iranischen Atomwaffenprogramms begründet werden, tatsächlich würden neokonservative Mitglieder der Regierung aber auch erwarten, daß durch diese Angriffe eine Entwicklung in Gang gesetzt würde, die letztlich zu einem Sturz der bisherigen Regierung führen würde, was Ritter allerdings bezweifelt.





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