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Der schwarze Hebel
21.02.2005








Der venezuelische Präsident Hugo Chavez hat sich am Sonntag in einer Fernsehsendung überzeugt gezeigt, daß die USA versuchen werden, ihn zu ermorden, für diesen Fall aber auch schwerwiegende Folgen für die USA angedroht, berichtete die britische BBC am Montag.

"Ich weiß, daß ich zum Tode verurteilt worden bin", sagte Chavez. "Wenn sie mich umbringen ist der Name der verantwortlichen Person George Bush."

Für den Fall eines erfolgreichen Anschlags auf sein Leben drohte er allerdings damit, daß dann alle Erdöllieferungen Venezuelas an die Vereinigten Staaten eingestellt würden.

"Falls, durch die Hand des Teufels, diese perversen Pläne erfolgreich sein sollten... vergessen Sie das venezuelische Öl Herr Bush", so Chavez. "Wenn Du es versuchst wirst Du es bereuen, Genosse Bush."

Ein solcher Lieferboykott würde die USA zweifellos wirtschaftlich schwer treffen. Dem US-Energieministerium zufolge lieferte Venezuela im vergangenen Dezember 1,344 Millionen Barrel Rohöl täglich an die USA und lag damit auf dem vierten Platz aller Lieferanten. Selbst Kanada, das in dem Monat den ersten Platz belegte, lieferte mit 1,563 Millionen Barrel täglich nur rund 16 Prozent mehr.

Im November des letzten Jahres stammten 11,6 Prozent aller Erdölimporte in die USA aus Venezuela.

Sollte es Chavez tatsächlich gelingen, für den Fall seiner Ermordung Vorkehrungen zu treffen, die zum Einsatz dieses "schwarzen Hebels" führen würden, so könnte sich dies als äußerst erfolgversprechende Drohung erweisen.





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