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Kindermund...
24.02.2005








Wie der britische Guardian am Donnerstag berichtete, hat sich ein New Yorker Lehrer wegen Briefen entschuldigt, die seine 11- bis 12-jährigen Schüler an einen US-Soldaten geschrieben hatten.

In einigen der Briefe an den Gefreiten Rob Jacobs brachten die Kinder deutliche Kritik an der Vorgehensweise des US-Militärs im Irak und im allgemeinen und am Irakkrieg selbst vor.

Eines der Kinder fragte: "Haben Sie gesehen, wie viele Zivilisten Sie oder andere Soldaten getötet haben?"

Ein anderes schrieb: "Ich habe das Gefühl, daß Sie gezwungen werden, unschuldige Menschen zu töten. Der Irak hat uns nie angegriffen, wenn Bush sich so sehr um dieses Land sorgen würde, dann würde er versuchen dort draußen versuchen, Osama bin Laden zu finden. Bush nennt diesen Krieg den Krieg gegen Terrorismus. Welcher Terrorismus? Nennen Sie einen Terroristen aus dem Irak... Ich weiß, daß ich es nicht kann."

Ein Junge schrieb an den 20-jährigen Jacobs: "Ich weiß, daß Sie versuchen unser Land zu retten und Terroristen zu töten, aber Sie zerstören auch heilige Orte wie zum Beispiel Moscheen."

Ein weiterer hatte schon eine klare Meinung über den US-Präsidenten George W. Bush, als er schrieb: "Bush glaubt, er sei mutig ... in seinem kleinen weißen Haus mit so viel Wachen wie er glaubt, daß er braucht."

Tatsächlich war Jacobs nicht der vollständig richtige Adressat dieser Briefe, da er derzeit 15 Kilometer von der Grenze zu Nordkorea entfernt stationiert ist. Trotzdem fühlte er sich aber offenbar persönlich angegriffen.

So sagte er gegenüber der New York Post: "Es ist schwierig genug für Soldaten, damit fertigzuwerden, daß sie von ihren Familien getrennt sind, sie brauchen nicht noch solche Briefe. Wenn sie nichts nettes zu sagen haben, dann sollten sie lieber gar nichts sagen." Er fügte noch hinzu, daß die Briefe demoralisierend seien.





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