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"Stalin hatte Wahlen"
20.03.2005








Wie MidHudsonNews in seiner Wochenendausgabe berichtete, hat der frühere UN-Waffeninspektor Scott Ritter die "Wahlen" im Irak bei einer Antikriegsveranstaltung scharf kritisiert.

Die Veranstaltung auf dem Geländer der Universität von New York in New Paltz wandte sich auch gegen die gängige Praxis, Anwerber für das US-Militär in Schulen und Universitäten zu schicken. Unter anderem war auch James Murphy von der Organisation "Veterans for Peace" anwesend.

Ritter erhielt stehenden Applaus als er die "Wahlen" als Betrug bezeichnete. "Stalin hatte Wahlen. Hitler hatte Wahlen. Saddam Hussein hatte Wahlen. Wahlen bringen keine Demokratie", sagte er. Zumindest nicht, wenn sie statt von der Bevölkerung vom US-Militär durchgeführt würden, so Ritter weiter.

Auch zeigte er sich überzeugt, daß künftige militärische Pläne wie beispielsweise der sich abzeichnende Angriff auf den Iran nur durch die Wiedereinführung der Wehrpflicht in den USA durchführbar ist.

"Ein Versagen unseres Militärs, diese Abenteuer zu bewältigen. Der Kongreß wird damit konfrontiert werden und der Kongreß wird handeln müssen. Also wird dem Kongreß die Schuld gegeben werden und die Bush-Regierung wird sagen 'Nun, wir wollten das nicht.' Aber es mußte passieren", so Ritter.

Ritter unterstützt zwar eigener Aussage zufolge das US-Militär wenn es um die Verteidigung der USA geht, was jetzt geschieht bezeichnete er allerdings als den Aufbau eines Imperiums, begründet auf Lügen. "Ich werde keine neue römische Legion unterstützen", sagte er.





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