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"Klare Verletzung" der Genfer Konventionen
01.04.2005








Einer AFP-Meldung vom Donnerstag zufolge fand der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung in einem Bericht an die UN-Menschenrechtskommission und gegenüber Journalisten überaus deutliche Worte für das Verhalten der Besatzer im Irak.

Demnach gäbe es "ernste Sorgen wegen des Rechts auf Nahrung im Irak", so der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen Jean Ziegler in seinem Bericht. Außerdem gäbe es "weitverbreitete Sorgen über den fortgesetzten Mangel des Zugangs zu sauberem Trinkwasser" und Anschuldigungen britischer Aktivisten, daß Wasserversorgungen von Besatzungstruppen absichtlich abgesperrt worden seien.

"Dies sind die Vorwürfe, aber was bewiesen ist, ist, daß in Fallujah, Verweigerung, die Blockade von Nahrungsmitteln und die Zerstörung von Wasserreservoirs, als Kriegswaffe eingesetzt worden ist", so Ziegler gegenüber Journalisten. Dies sei eine "klare Verletzung" der Genfer Konventionen.

"Ich verfechte einfach eine strenge Verurteilung, sehr streng, der humanitären Folgen dieser Strategie und der militärischen Strategien, die seit März 2003 von den Besatzungsstreitkräften eingesetzt werden", so Ziegler weiter.

Auch wenn die Aussage eines derart hochrangigen UN-Mitarbeiters kaum eindeutiger ausfallen könnte ist allerdings nicht anzunehmen, daß dies auch nur zu weiterer öffentlicher Kritik an den USA und den anderen an dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg und der Besatzung beteiligten Länder führen wird. Obwohl Ziegler hier offen von Kriegsverbrechen sprach, hat dies bisher zu keinerlei Reaktionen anderer Länder - auch nicht der Kriegsgegner - geführt.





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