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Erneut schwere Kämpfe
05.04.2005








Am Dienstag berichtete Reuters, daß es östlich der irakischen Hauptstadt Baghdad am Montag erneut zu schweren Kämpfen zwischen Widerstandskämpfern und "irakischen" und US-Soldaten gekommen ist.

Die Kämpfe mit einer großen Gruppe von Widerstandskämpfern - das US-Militär sprach von "Dutzenden" - brachen aus, als zwei Bataillone der "irakischen Armee" eine "Abriegelungs- und Durchsuchungsoperation" in der Provinz Diyala durchführten.

"Die Mission, in der Gegend nach Waffenverstecken zu suchen entdeckte dutzende von Terroristen und ein Feuergefecht folgte", so das US-Militär in einer Erklärung. US-Soldaten griffen dann unterstützend in die Kämpfe ein und forderten Luftunterstützung an. Offiziellen Angaben zufolge wurden neben einem "irakischen" auch zwei US-Soldaten getötet.

Dies ist damit bereits das dritte Mal innerhalb weniger Wochen, daß es zu derart schweren Kämpfen gekommen ist. Am 20. März wurde ein US-Konvoi in der Nähe der Stadt Salman Pak nach US-Angaben von 40 bis 50 Widerstandskämpfern angegriffen, dieser Angriff aber von der Militäreskorte zurückgeschlagen.

Am vergangenen Samstag wurde das von den USA geführte Gefängnis Abu Ghurayb von 40 bis 60 Kämpfern zeitgleich aus mehreren Richtungen angegriffen. Hierbei wurden nach US-Angaben 23 US-Soldaten verletzt - in ersten Meldungen des US-Militärs war noch von 44 verwundeten Soldaten gesprochen worden. Die schwer bewaffneten Angreifer konnten offenbar nur durch angeforderte Luftunterstützung zurückgeschlagen werden, trotzdem wurde nach US-Angaben nur einer von ihnen getötet und "vermutlich" etwa 50 verletzt.

Diese zeitlich dicht zusammenliegenden Vorfälle erwecken zumindest den Eindruck, daß die Widerstandskämpfer ihre grundlegende Strategie verändern und in größeren Zahlen US-Ziele angreifen. Sie belegen aber in jedem Fall auch, daß es dem irakischen Widerstand nicht an Rekruten mangelt.





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