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Die Feinde ihres Feindes
15.04.2005








Am Donnerstag berichtete Gulf News, daß eine kurdische Organisation derzeit innerhalb des Iraks für einen Guerillakrieg gegen den Iran trainiert.

Der Anführer der Kämpfer, Ebrahim Alizadeh, sagte gegenüber Gulf News: "Unser bewaffneter Kampf begann im iranischen Kurdistan und wird weitergehen, bis wir Freiheit haben."

Die Kämpfer gehören "Komala" an, einer eindeutig sozialistischen Organisation, deren "Erster Sekretär" Alizadeh ist und die seit ihrer Gründung im Jahr 1969 versucht, die Unabhängigkeit des kurdischen Gebiets vom Iran zu erreichen. Seit 1979 geschieht dies auch mit Waffengewalt.

Dem Bericht zufolge trainieren derzeit "hunderte junge Männer und Frauen", die mit Sturmgewehren vom Typ AK-47 "Kalashnikov", Maschinengewehren und Panzerfäusten bewaffnet sind, im Norden des Iraks für einen ausgewachsenen Guerillakrieg gegen den Iran. Zahlreiche weitere Kämpfer befinden sich Gruppenführern zufolge bereits im Iran. Auch werden bereits "verdeckte Aktionen" durchgeführt.

Es scheint zwar höchst unwahrscheinlich, daß es einigen hundert oder auch tausend Kämpfern gelingt, die iranische Regierung zu stürzen - anders scheint die geplante Abspaltung kaum erreichbar - eine Schwächung ist aber sicherlich erreichbar. Auch die Bindung von Sicherheitskräften und Militärs durch einen solchen Guerillakrieg lägen zweifellos im Interesse der USA hinsichtlich eines geplanten Angriffs auf den Iran.

Die Tatsache, daß das Ausbildungslager im Irak offenbar von den US-Besatzern in keiner Weise behelligt wird, zeigt deutlich, daß das US-Militär den Plänen Komalas zumindest nicht ablehnend gegenübersteht.





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