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"Sexuelle Vorlieben?"

Neugier bei der "Arbeitsagentur"

22.05.2005  






"Name?"

"Wohnort?"

"Familienstand?"

"Freunde?"

"Kontakte zu Nachbarn?"

"Mitgliedschaft in Vereinen?"

"Belastbarkeit?"

"Gesundheitlicher Zustand?"

"Sexuelle Vorlieben?"

Am Sonntag veröffentlichte die "Bild" einen Bericht, der auch einen Ausriß aus einem Konzept der "Arbeitsagentur" - gemeinhin als Arbeitsamt bezeichnet, woran aller Wahrscheinlichkeit nach auch kein kostspieliges neues Logo etwas ändern wird - enthielt. Auf Grundlage des sich bereits in der "Erprobungsphase" befindenden "Konzepts" ist die obige Frageliste bis auf den letzten Punkt "notwendig", wenn sich ein Empfänger von "Hartz IV-Zahlungen" - bisher als Sozialhilfe bezeichnet - als an einem Arbeitsplatz interessiert bezeichnet.

Mag die Frage nach Behinderungen hinsichtlich der Arbeitsplatzsuche noch nachvollziehbar sein - tatsächlich wurde diese bisher auch schon gestellt - und sich die Antwort beispielsweise auf die Frage nach dem Familienstand schon aus den vorliegenden Stammdaten ergeben, so fällt es doch schwer, sich eine erhöhte Vermittlungswahrscheinlichkeit durch das Vorliegen von Informationen über Freunde und Vereinszugehörigkeiten vorzustellen.

Mit der hier vorstellbaren "Begründung", daß Freunde oder Vereine möglicherweise einen Arbeitsplatz bieten könnten, wäre zweifellos auch die Frage nach "sexuellen Vorlieben" zu rechtfertigen, da gesetzlich einer "Vermittlung" in die Prostitution bisher nichts entgegensteht und beispielsweise eine Vorliebe für SM zweifellos neue "Einkommensmöglichkeiten" eröffnen würde.





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