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Noch eine Offensive

US-Verluste im Irak steigen stark an

25.05.2005  






Während nach offiziellen Angaben des US-Militärs in den vergangenen drei Tagen 16 US-Soldaten im Irak getötet worden sind, berichtete AP am Mittwoch, daß eine weitere Offensive gegen Widerstandskämpfer begonnen hat.

Etwa 1.000 US-Soldaten haben demnach im Rahmen der "Operation Neuer Markt" die etwa 200 Kilometer nordwestlich Baghdads gelegene Stadt eingekreist. Nach Aussage des Hauptmanns der US-Marines Christopher Toland sind bei ersten Kämpfen 3 Widerstandskämpfer getötet und 2 Soldaten verletzt worden.

Bereits Anfang Mai war es in der Stadt zu schweren Gefechten gekommen, bei denen nach US-Angaben 4 Soldaten getötet worden waren. Wenige Tage später erlitt das US-Militär im Rahmen der "Operation Matador" nahe der Grenze zu Syrien offenbar schwere Verluste.

Erst vor wenigen Tagen begann die "Operation Druck machen" in der Gegend um Baghdad unter Beteiligung von 2.000 "irakischen" und US-Soldaten. Einer Erfolgsmeldung des US-Militärs vom Montag zufolge waren schon am ersten Tag 285 "Verdächtige" gefangengenommen worden.

Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, daß es sich bei den Gefangenen tatsächlich um Widerstandskämpfer handelt, zeigt eine ebenfalls am Montag veröffentlichte Erfolgsmeldung zur "Operation Halbinsel". Demnach sind am 19. und 20. Mai in As-Suwaryah "184 Terrorverdächtige geschnappt" sowie "Waffenteile, Munition, mögliches Bombenbaumaterial und Propaganda" sichergestellt worden. Neben "unterschiedlichen Waffen" handelte es sich dabei um "6.000 Schuß Munition für AK-47 [Kalashnikovs] sowie paramilitärische Kleidung". Es ist also offensichtlich, daß im Rahmen dieser Offensive praktisch nichts gefunden wurde, die "Terrorverdächtigen" also höchstwahrscheinlich größtenteils unschuldig sind.



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