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Unsichtbare Blitze im Irak

Außer Erfolgsmeldungen nichts gewesen?

06.06.2005  






Vor über zwei Wochen begann nach Aussage der "irakischen Armee" in Baghdad, der Hauptstadt des Landes, die "Operation Blitz". Am Montag berichtete AP, daß im Rahmen dieser Operation bisher fast 900 Menschen gefangengenommen und 608 mobile und 194 dauerhafte Kontrollpunkte errichten worden seien.

Nach Angaben der "irakischen Regierung" sind an dieser "Offensive" 40.000 "irakische Soldaten und Polizisten" sowie US-Soldaten beteiligt.

Obwohl sich diese "Offensive" gegen Baghdad selbst, wo sich der größte Teil der im Irak anwesenden ausländischen Journalisten aufhält, gerichtet ist, scheinen die veröffentlichten Erfolgsmeldungen die einzigen Hinweise auf ein derart massives Vorgehen zu sein.

Weder besatzungskritische arabische noch US-Journalisten berichteten bisher aus erster Hand über eine Stadt, die angesichts einer derart großen Truppenpräsenz zweifellos ihr Angesicht verändert haben sollte. Dabei handelte es sich einem Reuters-Bericht vom Montag zufolge aber nicht um die Auslassung von entsprechenden Meldungen, sondern anscheinend vielmehr um deren nicht vorhandene Existenz.

"Aber Reporter und Journalisten, die durch die Hauptstadt fuhren, haben keine entscheidenden neuen Truppenstationierungen oder Kontrollpunkte gesehen", so die Reuters-Meldung. Obwohl Journalisten also offenbar auf der Suche nach Anzeichen für die "Operation Blitz" gewesen sind, haben sie keine gefunden.



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