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Ungefährliche Bomben?

FBI ignoriert Verschwinden von Düngemittel

18.06.2005  






Vor drei Wochen verschwand im US-Bundesstaat Arkansas ein mit mehr als 23 Tonnen Dünger beladener Lastwagen.

Eine Woche später wurde der Lastwagen in North Little Rock in Arkansas gefunden, sowohl der Fahrer Randy McDaniel als auch die komplette Fracht waren allerdings verschwunden. McDaniel hatte die Ladung am 25. Mai in Little Rock aufgenommen und sollte sie in das eine Fahrtstunde entfernte Stuttgart bringen. Am 3. Juni wurde das Fahrzeug dann zufällig in der Nähe einer Bundesstraße entdeckt.

Da es verhältnismäßig einfach ist, aus Dünger Bomben herzustellen, führte das Verschwinden des Düngers anfangs zu starker Besorgnis und einer großangelegten Suchaktion des FBI. Kurze Zeit später stellte das FBI die Suche allerdings ein. Als Grund hierfür gab der FBI-Sprecher Steve Frazier an, es habe sich bei dem Dünger um eine auf Harnstoff und nicht um die gefährlichere, auf Nitrat basierende Art gehandelt. Daher wird der Fall seitdem von den örtlichen Behörden - und nicht dem FBI oder anderen Bundesbehörden - untersucht.

Zwar erfordert die Nutzung von Harnstoffdünger tatsächlich einen weiteren chemischen Bearbeitungsschritt, daß dieser ohne große Probleme zu vollziehen ist beweist allerdings die Tatsache, daß bei dem ersten Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 1993 nach Ansicht des FBI genau dieser Stoff zum Einsatz kam. Die Explosion der Bombe riß damals Löcher durch fünf Stockwerke. Dabei handelte es sich "nur" um 680 Kilogramm Sprengstoff.

Offenbar also wider besseres Wissen behauptet das FBI nun, daß die verschwundenen 23.133 Kilogramm des Düngers keine Gefahr darstellen.



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