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Zahllose Mißverständnisse

Schon wieder Journalisten im Irak erschossen

28.06.2005  






Wie Al-Jazeera am Dienstag berichtete, sind schon wieder Journalisten im Irak von US-Soldaten getötet worden.

Ahmad Wail Bakri, ein Programmdirektor des Fernsehsenders al-Sharqiya versuchte am Dienstag nach Aussage von Riyadh al-Salman, dem Produktionsleiter des Senders, an einem Unfall im Baghdader Stadtteil Sayyidiyya vorbeizufahren, als US-Soldaten das Feuer auf sein Fahrzeug eröffneten und ihn töteten. Das US-Militär wollte keinen Kommentar abgeben.

Am Sonntag wurde Maha Ibrahim, eine Redakteurin eines lokalen Fernsehsenders in Baghdad, getötet, als US-Soldaten um sich schossen, nachdem sie in Baghdad angegriffen wurden, berichtete Saad al-Bayati, der Direktor des Senders. Auch hierzu wollte das US-Militär keinen Kommentar abgeben.

Damit sind innerhalb von einer Woche mindestens 4 Journalisten im Irak getötet worden, drei davon zweifelsfrei durch US-Soldaten. Hierdurch ist es nur zu offensichtlich, daß die übliche Erklärung des US-Militärs - so es denn Erklärungen abgibt - daß die Getöteten sich US-Konvois genähert und auf Warnungen nicht reagiert hätten, keineswegs der Wahrheit entspricht. Insbesondere Journalisten im Irak ist ohne jeden Zweifel klar, wie gefährlich jegliche Nähe zu US-Konvois ist, sei es durch die Tatsache, daß sie häufig zum Ziel von Angriffen werden oder auch durch die Nervosität und Rücksichtslosigkeit der US-Soldaten.



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