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Schüsse unter Freunden

Soldaten mitverantwortlich für hohe Opferzahl

31.07.2005  






Einer AP-Meldung vom Samstag zufolge sind vermutlich zahlreiche der Menschen, die am Freitag vor einem Rekrutierungsbüro in der irakischen Stadt Mosul infolge einer Explosion getötet worden, keineswegs durch die Explosion getötet worden.

Neusten Informationen zufolge sind infolge der durch einen "Selbstmordbomber" ausgelösten Explosion inmitten einer Ansammlung von Rekruten 52 Menschen getötet und 93 weitere verletzt worden.

Ein Beamter der "irakischen Polizei" wurde nun von AP dahingehend zitiert, daß mehrere Menschen, die die Explosion selbst überlebt hatten, anschließend von US- und "irakischen Soldaten" erschossen worden seien. Ein Anwohner zeigte als weiteren Beweis hierfür einem Reporter eine Hauswand mit hunderten Einschußlöchern. Auch ein Arzt sagte, er habe bei mehreren der Verletzten Kugeln entfernt.

Letztlich kann dies allerdings kaum verwundern, gibt es doch zahllose Berichte von Irakern, daß US-Soldaten als Reaktion auf einen Bombenangriff wahllos in alle Richtungen feuern und dabei immer wieder unbeteiligte Zivilisten verletzen und töten.

Es scheint mehr als wahrscheinlich, daß die Überlebenden nochmals überdenken werden, auf welcher Seite des Kampfes sie sich in Zukunft ihre Freunde suchen werden.



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