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Steigende Verluste?

Mehr Nachschub für den Irakkrieg benötigt

23.08.2005  






Mehrere Meldungen der letzten Tage deuten darauf hin, daß die Verluste der USA im Irak noch weitaus höher sind als dies offiziell zugegeben wird und daß dies zu ernsten Engpässen führt.

So berichtete AP am Sonntag, daß derzeit mit der Aufarbeitung von drei bisher eingemotteten Hubschraubern der US-Marine vom Typ MH-53E "Sea Dragon" begonnen wird, um Verluste der US-Marines auszugleichen. Dem Artikel zufolge wurde dies notwendig, nachdem den Marines "nur" noch 150 schwere Transporthubschrauber zur Verfügung stehen, da seit 2001 im Irak und in Afghanistan sechs Maschinen zerstört wurden.

Am Montag meldete AP, daß das US-Heer "etwa" 2.500 weitere Fahrzeuge vom Typ Humvee bestellt hat. Der Stückpreis für diese Fahrzeuge liegt, je nach Ausstattung, bei rund 50.000 US-Dollar, der Auftrag umfaßt also etwa 125 Millionen US-Dollar.

Am Dienstag dann berichtete AFP, daß der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld die Verlegung zweier zusätzlicher Bataillone in den Irak angekündigt hat. Er begründete dies mit der Erwartung, daß es im Zusammenhang mit der Abstimmung über die "irakische Verfassung" vermehrt zu Angriffen kommen würde. Nicht einmal während der Vorbereitungsphase des Sturms auf die Stadt Fallujah sind allerdings Forderungen nach einer Erhöhung der Truppenpräsenz im Irak auf derart hoher Ebene laut geworden, geschweige denn, daß es dazu gekommen wäre.

Andererseits dürften zwei US-Bataillone - etwa 2.000 Soldaten - kaum ausreichen, um einem massiven Anstieg der Angriffe des irakischen Widerstands wirkungsvoller entgegenzustehen, sind doch schon jetzt über 130.000 US-Soldaten im Irak stationiert. Hierfür scheinen nur zwei Erklärungen denkbar. Entweder, das US-Militär sieht sich mittlerweile aufgrund von Personalmangel außerstande, größere Kampfverbände in den Irak zu verlegen oder diese Soldaten sollen in Wahrheit nur anders nicht mehr auffangbare Verluste ausgleichen.

Zusammengenommen scheinen diese Meldungen ein überaus deutliches Bild von auf herkömmliche Art nicht mehr auszugleichenden Verlusten zu zeichnen.



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