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Schießbefehl

Israelische Kriegsverbrechen

07.09.2005  






Wie der britische Guardian am Dienstag berichtete, haben mehrere israelische Soldaten ausgesagt, daß sie illegale Todesschuß-Befehle gegen unbewaffnete Palästinenser ausgeführt hätten.

Insgesamt 17 Verfahren wurden durch die israelische Militärjustiz aufgrund von Aussagen von dutzenden von israelischen Soldaten eröffnet, die von der Organisation "Breaking the Silence" ("Das Schweigen brechen") zusammengetragen worden sind.

Einige der Soldaten sagten auch gegenüber dem Guardian aus, sie hätten Befehle erhalten, in einigen Teilen Palästinas auf Menschen zu feuern, gleichgültig, ob sie bewaffnet waren oder eine Bedrohung darstellten. Sie sagten aus, daß sie teilweise Befehle erhielten, jeden zu erschießen, der sich auf einem Dach oder Balkon zeigte, auf den Boden kniete oder zu einer bestimmten Zeit auf der Straße erschien. Unter den aufgrund solcher Befehle getöteten Menschen befanden sich auch - was angesichts ihrer Ausnahmslosigkeit kaum verwundern kann - kleine Kinder.

Ein Großteil dieser Berichte stammt aus Zeiten relativer Ruhe, in denen keine unmittelbare Gefahr für die Soldaten bestand.

Es bleibt abzuwarten, was die "Ermittlungen" des israelischen Militärs - immerhin der Verantwortliche für die vorgeblichen Befehle - ergeben. Die Berichte bestätigen aber zahllose Berichte von Palästinensern, denen zufolge israelische Soldaten immer wieder wahllos das Feuer auf palästinensische Zivilisten eröffnen. Derartige Befhle würden zweifellos den Tatbestand der Kriegsverbrechen erfüllen.



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