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Selektive Realität

Kein Geständnis Saddam Husseins

08.09.2005  






Während die Behauptung des "irakischen Präsidenten" Jalal Talabani, der durch den US-geführten Angriffskrieg gestürzte irakische Präsident Saddam Hussein habe gestanden, die Ermordung von Kurden im Irak angeordnet zu haben, am Mittwoch von zahlreichen Medien aufgegriffen wurde, fand eine dahingehende Gegendarstellung seines Anwalts Khalil Dulaimi bisher kaum Beachtung.

Dabei könnte Dulaimis Erklärung diesbezügliche Erklärung kaum unzweideutiger ausgefallein sein, wie Al-Jazeera am Donnerstag berichtete.

"Es gab kein Geständnis des Präsidenten und die Untersuchung dieses Falls beschuldigt den Präsidenten in keiner Weise", so Dulaimi. "Wenn es bewiesen wird, daß ein bestimmter Richter Herrn Talabani über die Entwicklung der Ermittlungen informiert hat, muß dieser Richter unverzüglich zurücktreten."

Dulaimi sagte, Talabanis Behauptungen würden bedeuten, daß es "keine Chance für ein faires und sauberes Verfahren" geben würde. "Herr Talabani dürfte nichts im Zusammenhang mit der Geheimhaltung eines Gerichtsverfahrens erklären", sagte er.

Talabani hatte behauptet, einem Richter sei es bei einem Verhör gelungen, Hussein Geständnisse hinsichtlich zahlreicher Hinrichtungen abzuringen.

Die Tatsache, daß diese Erklärung Dulaimis von den Medien bisher - ungeachtet Husseins tatsächlicher Schuld oder Unschuld - kaum beachtet wurde, ist sicherlich kaum geeignet, den Eindruck einer ausgewogenen berichterstattung zu erwecken.



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