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Wachsende Kritik

Partei fordert Abzug aus Irak

20.09.2005  






Wie AFP am Montag berichtete, hat die Liberaldemokratische Partei Großbritanniens - immerhin die drittgrößte Partei des Landes - einen Abzug der Besatzungstruppen aus dem Irak gefordert.

Bei ihrer Jahresversammlung in Blackpool sagte der stellvertretende Vorsitzende der Partei, Menzies Campbell, daß es nun an der Zeit für das Ende der Besatzung im Irak sei.

"Britische Soldaten haben mit Mut und Entschlossenheit im Irak gedient", sagte er, "aber wir haben auch eine Verpflichtung, britische Soldaten nicht unnötiger Gefahr auszusetzen." Er bezeichnete die Besatzungssoldaten sowohl als "Teil der Lösung" als auch als "Teil des Problems" im Irak. Nach nunmehr zweieinhalb Jahren der Besatzung sei es an der Zeit, "diese Besatzung zu beenden".

Er bezeichnete den Irakkrieg als einen "illegalen Krieg aufgrund falscher Voraussetzungen", der nie hätte geführt werden sollen. "Das schreckliche tägliche Gemetzel ist eine grausame Illustration des Versagens", sagte er.

Campbell kritisierte auch die Strategie der "Überstellungen" der USA in Länder, in denen sie gefoltert werden - was zweifellos auch Sinn dieses Vorgehens ist - aufs schärfste. Die britische Regierung sollte sich seiner Ansicht nach schämen, dies durch Überflug- und Landegenehmigungen hieran beteiligter Flugzeuge zu unterstützen.

Angesichts des "offenkundigen Unrechts" durch die Gefangenhaltung von Menschen in Guantánamo Bay ohne jegliches rechtliches Verfahren werde die "Uunterstützung des Terrorismus gestärkt" und Europa als auch Großbritannien müßten sich seiner Ansicht nach dagegen aussprechen.

Die transatlantische Partnerschaft müsse eine Beziehung "nicht der Rivalität oder der Unterordnung, sondern der Partnerschaft des Einflusses" sein, so Campbell.



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