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Der nächste Name

Besatzer präsentieren nächsten Terroristen

22.09.2005  






Ein Bericht der BBC vom Mittwoch scheint die Geschichte des vorgeblichen "Al-Qaida-Führers" im Irak, "Abu Musab al-Zarqawi" zu wiederholen.

Der dem britischen Militär hinsichtlich der Vorfälle um die Befreiung zweier britischer Soldaten, die zuvor offenbar in Zivilkleidung getarnt das Feuer auf Zivilisten eröffnet hatten, aus einem in der südirakischen Stadt Basra gelegenen Gefängnis, äußerst wohlwollend gegenüberstehende Bericht geht auf eine angeblich "neue Gefahr" in der Stadt ein.

Unter Berufung auf einen kürzlichen Bericht des US-Magazins Time, der sich wiederum auf Geheimdienstinformationen berief, hält sich ein als "Abu Mustafa al-Sheibani" mit "weniger als 300 Kämpfern" in der Stadt auf und zeichnet für mehrere Angriffe auf die Besatzer verantwortlich, unter anderem ein Bombenangriff im Juli, bei dem 3 britische Soldaten getötet wurden.

Das gleiche Muster der Einführung des mittlerweile als "Al-Qaida-Anführer" bezeichneten "Abu Musab al-Zarqawi" - der anderen Berichten zufolge schon bei dem Angriff der USA auf den Irak getötet wurde - wird hier nun offenbar für einen weiteren "Terroristen" wiederholt. Die einzigen "Informationen" über al-Sheibani stammen erneut ausschließlich aus Geheimdienstkreisen der Besatzer, die kaum als vertrauenswürdiger bezeichnet werden können als Erklärungen des Widerstands.Der Unterschied zur "Vorstellung" des "Terroristen" durch die gleichen Geheimdienste ist, daß al-Sheibani nun - angesichts der anhaltenden Bestrebungen, einen "Grund" für einen Angriffskrieg gegen den Iran zu finden kaum überraschend - enge Verbindungen in den Iran zugeschrieben werden.

Als "Beleg" hierfür behaupten die USA und Großbritannien, die seiner "Organisation" zugeschriebenen Bomben seien jenen "ähnlich", die von der libanesischen Organisation Hizb Allah ("Hisbollah") - der ihrerseits eine Unterstützung durch den Iran zugeschrieben wird - verwendet würden.

Zwar sei bisher "noch nicht klar, ob es sich bei al-Sheibani um eine einmalige Bedrohung, die eingedämmt werden kann" handele, es wird allerdings bereits die zweite Möglichkeit genannt, daß dies "den Beginn einer breiteren Bewegung" darstellen könne.





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