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Rückzugsgefechte

USA bombardieren erneut irakische Brücken

06.10.2005  






Wie die südafrikanische Independent Online am Donnerstag berichtete, hat das US-Militär im Irak erneut Brücken bombardiert, um so deren "Nutzung durch Rebellen" zu verhindern, wie es Generalmajor Rick Lynch, ein Sprecher des US-Militärs, formulierte.

"Wir haben Teile von Brücken mit Präzisionsschlägen zerstört", sagte er bei einer Pressekonferenz. Von 12 Brücken über den Euphrat zwischen der Grenze zu Syrien und der Stadt Ar-Ramadi "verbleiben nach Präzisionsschlägen auf die übrigen vier unter der Kontrolle der Koalitionsstreitkräfte und irakischer Streitkräfte." Die Tatsache, daß er die Gesamtzahl der Brücken über den Euphrat auf dieser etwa 300 Kilometer langen Flußstrecke nur mit 12 angab, läßt darauf schließen, daß dieses Mal wichtige Hauptverkehrsbrücken durch US-Kampfflugzeuge zerstört worden sind.

Bereits vor einem Monat waren zwei Brücken nahe der Stadt Karabilah durch das US-Flugzeuge bombardiert worden. Auch damals wurde als Begründung genannt, die Bewegungsmöglichkeiten von "Terroristen" einzuschränken.

"Eine der Schwächen der Rebellion ist Bewegungsfreiheit", so Lynch nun. "Wir zerstörten Teile dieser Brücken um Terroristen, ausländische Kämpfer und Rebellen die Möglichkeit zu verweigern, den Euphrat von Nord nach Süd und von Süd nach Nord zu überqueren."

Die Zerstörung von zwei Dritteln der wichtigsten Brücken auf einer Flußstrecke von etwa 300 Kilometern Länge kann zweifellos nur als deutliches Indiz dafür gewertet werden, daß sich das US-Militär am Boden längst in Rückzugsgefechten befindet. Eine solche Zerstörung von wichtigen Verkehrswegen erfolgt nur dann, wenn ihre Nutzung durch den Gegner nicht mehr anders - sprich durch eigene Bodentruppen - verhindert werden kann und sich die eigenen Truppen bereits über die entsprechende Linie zurückgezogen haben und ein erneuter Vorstoß nicht mehr zu erwarten ist.



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