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Kollateralschäden

Israelische Raketen auf Palästinenser

27.10.2005  






Über die Tatsache, daß palästinensische Angriffe auf israelische Zivilisten als Verbrechen zu bezeichnen sind, herrscht auch in den westlichen Medien Einigkeit und über derartige Fälle wird auch ausführlich berichtet.

Wie Aljazeera am Donnerstag berichtete, ist ein Anführer der palästinensischen Organisation "Islamischer Jihad" bei einem israelischen Raketenangriff getötet worden. Dies geschah offensichtlich in Vergeltung für einen Anschlag der Organisation, bei dem 5 israelische Zivilisten getötet worden sind. Der Anschlag erfolgte nach Angaben des "Islamischen Jihad" wiederum in Vergeltung für die "gezielte Tötung" eines Führers der Organisation am Montag.

Am Donnerstag nun wurde das Fahrzeug Shadi Mohanna im Flüchtlingslager Jabaliya in der Nähe von Gaza-Stadt von mindestens einer Rakete, anscheinend von einer Drohne abgefeuert, getroffen. Außer Mohanna wurde in dem weißen Subaru nach Angaben des Islamischen Jihad auch sein Assistent Mohammed Ghazaineh getötet, als die Rakete das Fahrzeug vollständig zerstörte.

Da der israelische Angriff zu einem Zeitpunkt erfolgte, als die Menschen die Moscheen nach dem Abendgebet verließen, blieb es nicht bei diesen beiden Opfern. Tatsächlich wurden nach Aussage der örtlichen Sicherheitskräfte 5 Zivilisten getötet und 20 weitere verletzt, 5 von ihnen schwer.

In einer Erklärung bestätigte das israelische Militär den Angriff auf Mohanna, der darin als "hochrangiger Terrorist des Islamsichen Jihad, der für zahlreiche mörderische Terroranschläge verantwortlich war", bezeichnet wurde. Die bei dem israelischen Anschlag getöteten und verletzten Zivilisten wurden allerdings nicht erwähnt.

Erwartungsgemäß drohte der Islamische Jihad seinerseits bereits mit einer neuerlichen Vergeltung, so daß ein Ende der Gewaltspirale kaum zu erwarten ist.



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