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"Bush ist ein Mörder"

Klartext eines ehemaligen Fußballstars

28.10.2005  






Wie die britische Times am Freitag berichtete, hat der frühere argentinische Fußballstar Diego Maradona bei einem Fernsehinterview äußerst deutlich gemacht, wie er über US-Präsident George W. Bush denkt.

Am Donnerstag interviewte er den kubanischen Präsidenten Fidel Castro für seine wöchentlich im argentinischen Fernsehen gezeigte Sendung "La Noche del 10" ("Die Nacht der 10", eine Anspielung auf seine frühere Spielernummer).

Während Castro über zahlreiche Themen von Landespolitik bis zu den Auswirkungen des Wirbelsturms "Wilma" auf den Inselstaat sprach, versicherte Maradona ihm vor laufenden Kameras, daß er an einer Demonstration gegen den Besuch Bushs in Argentinien in der kommenden Woche teilnehmen werde.

"Ich glaube, Bush ist ein Mörder... Ich werde die Demonstration dagegen, daß er einen Fuß auf argentinischen Boden setzt, anführen", so Maradona.

Aufgrund seines auch noch heute großen Ruhmes als Fußballspieler und der Beliebtheit seiner Sendung ist Maradonas Ankündigung, an der Spitze der Demonstration gegen den Bush-Besuch zu marschieren, sicherlich bedeutsam. Nicht nur, daß dies der Demonstration zu einer größeren Aufmerksamkeit verhelfen dürfte, auch die Zahl der Teilnehmer wird aufgrund der Anwesenheit des Fußballidols "Diego Maradona" zweifellos stark ansteigen.

Auch wenn mit Sicherheit angenommen werden kann, daß der US-Präsident nicht daraufhin von der argentinischen Regierung ausgeladen werden wird, so ist dies doch geeignet, ein deutliches Zeichen zu setzen.





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