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Unerwünschte Berichte

Polizei mißhandelt Journalisten im Yemen

30.10.2005  






Polizisten haben am Samstag mehrere Journalisten mißhandelt, als diese in Sanaa, der Hauptstadt des Yemens, über den Streik von etwa 150 Arbeitern einer Textilfabrik berichteten, meldete Aljazeera.

Etwa 200 Polizisten hatten die Journalisten umringt, die über den Streik der Arbeiter wegen ausstehender Löhne berichteten. Mujib Swailih, ein Kameramann des Fernsehsenders Al-Arabiya wurde von den Polizisten nach Aussage von Hamud Munasil, dem Leiter des Büros des Senders in Sanaa, so stark geschlagen, daß dies zu ernsthaften Verletzungen führte.

"Mujib Swalih wurde mehrere Male mit Schlagstöcken geschlagen", bevor er von den Polizisten auf in Polizeirevier gebracht wurde, wo er einem Angestellten des Senders zufolge "beleidigt" wurde. Mehrere Stunden später wurde er freigelassen und in ein Krankenhaus gebracht.

Najib al-Sharibi, ein Korrespondent des saudi-arabischen Senders Al-Ekhbariya wurde ebenfalls leicht verletzt.

In einer Erklärung sprach Al-Arabiya von "einer feindseligen Mobilisierungskampagne gegenüber Journalisten, insbesondere Korrespondenten ausländischer Medien, durch Verleumdungen in Zeitungen der Regierung" des Yemens. Journalisten haben in den vergangenen Wochen von einer gezielten Kampagne der Beschimpfung und Bedrohung durch die Regierung berichtet.

Al-Thawra, eine zur Regierung des Landes gehörende Zeitung, hat in den vergangenen Tagen eine Reihe von Leitartikeln veröffentlicht, in denen Journalisten vorgeworfen wurde, "Agenten ausländischer Geheimdienstnetzwerke" zu sein, die versuchten, das Bild des Yemens zu schädigen, indem sie behaupteten, das Land würde Terroristen beherbergen.



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