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"Bush ist ein Mörder"

Chávez legt nach

18.11.2005  






Nachdem Hugo Chávez, der Präsident Venezuelas, die USA bereits im Februar als einen "Terrorstaat" bezeichnet hatte, legte er nun nach und nannte US-Präsident George W. Bush einer News24-Meldung vom Freitag zufolge als "Mörder" und "Verrückten".

"Die Menschen der USA werden von einem Mörder regiert ... einem Verrückten", so Chávez. "Ich glaube, daß die Menschen in den USA sich dieser Situation täglich bewußter werden."

Während seiner Rede vor venezolanischen Beamten und Unternehmern aus Brasilien rühmte er andererseits aber auch jene US-Bürger, die sich ihrer "imperialistischen" Regierung entgegenstellen. "Willkommen jene, die gegen den Krieg und die Aggression gegen den Irak sind, die gegen die Aggression gegen Venezuela sind", sagte er. "Dies ist eine Zeit des Widerstands ... und Sie können sicher sein, daß, sollten wir versagen, unsere Kinder und Enkelkinder hier Widerstand leisten werden."

Venezuela hat die USA mehrfach beschuldigt, Chávez' Sturz und sogar seine Ermordung zu planen. Tatsächlich sind die USA offenbar bemüht, an Anschlägen in Venezuela Beteiligte vor der Strafverfolgung zu schützen. Auch der letztlich fehlgeschlagene Putschversuch im Jahr 2002 war offenbar von den USA zumindest unterstützt worden.

Auch wenn es sich bei der Bezeichnung Bushs als "Mörder" um kaum mehr als eine weitere Runde in dem anhaltenden Schlagabtausch zwischen Caracas und Washington handeln dürfte, so ist doch sicherlich bemerkenswert, daß ausgerechnet der Präsident eines Landes, das häufig als wenig freiheitlich beschrieben wird - was überwiegend auf die Darstellung aus Washington zurückgehen dürfte - entgegen aller "diplomatischen Gepflogenheiten" die Verbrechen der USA offen anprangert.



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