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Bush hat recht

Mehrheit in USA für Folter

20.11.2005  






Ein News24-Artikel vom Donnerstag läßt nur den Schluß zu, daß US-Präsident George W. Bush in seiner Politik der Anwendung von Folter zumindest hinsichtlich einer demokratischen Legitimation im Recht ist.

Bei einer vom 5. September bis zum 31. Oktober durchgeführten Meinungsumfrage zwischen 2.006 US-Bürgern sprachen sich demnach nur 32 Prozent gegen die Anwendung von Folter gegen "verdächtige Terroristen zwecks der Erlangung von Informationen" aus. 31 Prozent der Befragten, die Anwendung von Folter sei manchmal gerechtfertigt, 15 Prozent hielten sie sogar häufig für gerechtfertigt. Weitere 17 Prozent glaubten, daß die Folterung von Verdächtigen zumindest in seltenen Fällen gerechtfertigt sei.

Ein anderes Bild ergab sich innerhalb der Gruppe von 520 befragten Meinungsführern. Von ihnen glaubten nur 25 Prozent, daß die Folter von Verdächtigen manchmal oder häufig zu rechtfertigen sei. "Starke Ablehnung von Folter wird insbesondere von Sicherheitsexperten, religiösen Führern und Akademikern geäußert, von denen die Mehrheit sagt, daß die Anwendung von Folter zur Gewinnung von Informationen niemals gerechtfertigt ist", so der Bericht zu der Umfrage.

Obwohl es in den USA bereits im Rahmen der "Terrorbekämpfung" zu massiven Grundrechtseinschränkungen - hier sei nur auf den "Patriot Act" vergewiesen - gekommen ist, äußerten 48 Prozent der Befragten, daß die Politik bisher nicht genug zum "Schutz des Landes" unternommen habe. Demgegenüber sagten nur 34 Prozent, Grundrechte seien bereits zu weit eingeschränkt worden.



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