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Ein Funken Wahrheit?

Massiver Anstieg der gemeldeten US-Verluste

28.11.2005  






In einem am Montag vom US-Verteidigungsministerium herausgegebenen Bericht zu den Verlusten des US-Militärs im Irak ist die Zahl der getöteten Soldaten sprunghaft um 137 gegenüber dem Bericht vom Mittwoch vergangener Woche gestiegen.

Die Zahl der nicht bei Kampfhandlungen getöteten US-Soldaten stieg dabei um 32, die der bei Kampfhandlungen getöteten um 105. Dies geschah kommentarlos und deckt sich auch nicht mit den einzeln aufgeschlüsselten Meldungen des Verteidigungsministeriums.

Gegenüberstellung der beiden Verlustmeldungen des US-Verteidigungsministeriums


Zwar kann mit großer Sicherheit angenommen werden, daß auch in diesem Fall, wie schon bei der kurzfristigen Erhöhung der Zahl der Verwundeten um 678 innerhalb von einer Woche Ende Oktober, in den nächsten Tagen ebenso kommentarlos eine Korrektur der Zahlen nach unten erfolgen wird.

Während kaum noch ein Zweifel daran bestehen kann, daß das US-Militär und die US-Regierung einen bedeutenden Teil der eigenen Verluste geheimhält, wie dies auch schon zur Zeit des Vietnam-Kriegs geschehen ist, so ist es doch bemerkenswert, daß innerhalb von einem Monat zwei Mal deutlich höhere Zahlen an die Öffentlichkeit gelangen. Über die Ursachen hierfür ließe sich vortrefflich spekulieren - von völlig außer Kontrolle geratenen Datenbanken mit "echten" und "offiziellen" Verlusten bis hin zu einem (Noch-) Mitarbeiter, der so versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen - ein Zufall allein dürfte hier aber als Erklärung kaum ausreichend sein.



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