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Von Terroristen und Diktatoren

Harry Belafonte wird deutlich

09.01.2006  






Die US-Regierung läßt kaum eine Gelegenheit aus, den Präsidenten Venezuelas, Hugo Chávez, scharf zu kritisieren. Die ihm von den USA entgegengebrachte Feindseligkeit wird auf dem amerikanischen Kontinent nur noch durch ihre Feindschaft gegenüber dem kubanischen Präsidenten Fidel Castro übertroffen. Diese Feindschaft geht anscheinend so weit, daß die USA den Putschversuch in Venezuela unterstützten.

Das dies in der Vergangenheit auch zu deutlichen Worten seitens Chávez geführt hat erst im November bezeichnete er den US-Präsidenten George W. Bush als "Mörder" und "Verrückten" - kann daher kaum verwundern.

Wie Aljazeera am Montag berichtete, fand der Sänger, Schauspieler und Botschafter des guten Willens der Vereinten Nationen Harry Belafonte am Sonntag in einer venezolanischen Radiosendung noch weitaus deutlichere Worte, nachdem er am Samstag zusammen mit der von ihm geleiteten Delegation, der auch der Schauspieler Danny Glover und der Professor für Theologie und afro-amerikanische Studien an der Universität Princeton Cornel West angehören, über sechs Stunden mit Chávez gesprochen hatte.

"Gleichgültig, was der größte Tyrann der Welt, der größte Terrorist der Welt, George W. Bush, sagt, wir sind hier, um Ihnen zu sagen: Nicht hunderte, nicht tausende, sondern Millionen des amerikanischen Volkes ... unterstützen Ihre Revolution", so Belafonte gegenüber Chávez in der live ausgestrahlten Sendung. "Wir respektieren Sie, bewundern Sie und wir bringen unsere volle Solidarität mit dem venezolanischen Volk und Ihrer Revolution zum Ausdruck."

Belafonte sagte, er sei nach Venezuela gekommen, um mehr über Chávez' "Bolivarische Revolution" - benannt nach dem südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer und ist Nationalhelden Simón Bolívar mit ihrer Vielzahl von Maßnahmen zugunsten der Armen zu erfahren. Während die US-Medien Chávez als "Diktator" darstellten, sei Venezuela in Wahrheit eine Demokratie und die Venezolaner seien "optimistisch hinsichtlich ihrer Zukunft", so Belafonte. Die Delegation hatte während ihres Besuchs unter anderem ein Gefängnis besucht und mit Menschen auf der Straße gesprochen.





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