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Homöopathische Wahrheiten

Briten geben Landung von CIA-Flugzeugen zu

08.03.2006  






Nicht nur in Deutschland - siehe die häppchenweisen Eingeständnisse der Bundesregierung hinsichtlich der Unterstützung des US-geführten Angriffskrieges gegen den Irak durch BND-Beamte - sind Politiker offenbar der Ansicht, daß "das Volk" die Wahrheit über die Machenschaften der Regierenden am leichtesten in homöopathischen Dosen, sprich möglichst kleinen Happen, verträgt.

Wie beispielsweise CNN unter Berufung auf eine AP-Meldung am Mittwoch berichtete, verfolgt auch die britische Regierung diese Strategie. Demnach hat sich der britische Staatsminister der Streitkräfte im Verteidigungsministerium Adam Ingram letztlich doch noch zu einer Antwort auf eine Anfrage des Vorsitzenden der Liberaldemokratischen Partei, Menzies Campbell, nach der Nutzung des britischen Luftraums und britischer Flughäfen bei den "außerordentlichen Überstellungen" der USA durchgerungen, nachdem er dies zuvor abgelehnt hatte. Bisher hatte Ingram sich auf den Standpunkt gestellt, die von Menzies angefragten Informationen könnten nur "zu unverhältnismäßigen Kosten bereitgestellt werden", da sie "nicht zentral gesammelt" würden. Noch vor zwei Wochen hatte der britische Außenminister Jack Straw jegliche Kenntnis der Regierung von solchen Flügen bestritten.

Anscheinend hat Ingram nun doch noch die "zentrale Sammelstelle" gefunden oder innerhalb des Budgets Gelder derart verschoben, daß eine solche Auskunft - auch wenn das Ergebnis wenig glaubwürdig ist - möglich wurde.

In einer schriftlichen Antwort auf Menzies' Anfrage erklärte Ingram nun, daß US-Flugzeuge zwischen Oktober 2002 und Mai 2004 bei 14 Flügen auf den britischen Flughäfen Northolt, Briz Norton und Lyneham zwischengelandet seien. Die Maschinen seien auf Weg nach Tripolis in Libyen, Islamabad in Pakistan, Amman im Jordanien, Doha in Qatar, Marrakesch in Marokko, Luqa aiuf Malta, Shannon in Irland und Washington gewesen. Tatsächlich dürfte es sich bei den nun seitens Ingram zugegebenen Flügen nur um die Spitze des Eisbergs handeln.

Letztlich sind es diese fortgesetzten Versuche von Politikern, ihre Machenschaften zu verschleiern und solange wie irgendmöglich zu leugnen, die das verbliebene Vertrauen der Menschen in die Politik endgültig zerstören.



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