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USA warnen vor China

12.03.2006  






Wie der Australian am Samstag berichtete, hat die US-Außenministerin Condoleezza Rice davor "gewarnt", daß die Volksrepublik China zu einer "negativen Kraft" in der Region werden könnte.

"Ich denke, daß das etwas besorgniserregendes ist, insbesondere für jene von uns, die eine Verantwortung für die Verteidigung des Friedens in der asiatisch-pazifischen Region hatten, von denen ich alle drei zählen würde", sagte sie mit Hinweis auf die USA, Japan und Australien kurz vor ihrem Besuch in Australien am kommenden Donnerstag. "Dies ist unter zahlreichen Perspektiven eine Region in unglaublichem Wandel. Sie ist im Wandel zuallererst und insbesondere aufgrund des Aufstiegs von China", so Rice. "Und ich glaube, alle von uns in der Region, vor allem jene, die langjährige Alliierte sind, haben eine gemeinsame Verantwortung und Verpflichtung, um zu versuchen, Bedingungen herzustellen, unter denen der Aufstieg Chinas eine positive Kraft in der internationalen Politik sein wird, nicht eine negative Kraft."

Rice gab auch kaum verhohlen zu, daß der wachsende Energiebedarf Chinas von den USA als Bedrohung aufgefaßt wird. Nachdem sie von der "über einen Milliarde Menschen, die so aktiv und dynamisch wie das chinesische Volk" sind, gesprochen hatte, die vorgeblich eine wirtschaftliche "Gelegenheit" darstellten, sagte sie, daß "der Energiebedarf eine treibende diplomatische/außenpolitische Kraft ist, auf eine Art, wie ich es mir vor vier oder fünf Jahren nie erträumt hätte."

Rices bisher ungewöhnlich scharfe Worte kommen nur zwei Monate, nachdem China einem Bericht der Washington Post zufolge beschlossen hat, einen Teil seiner Währungsreserven weg vom US-Dollar in andere Währungen zu investieren - seinerseits eine klare Drohung gegen die USA.

Tatsächlich ist schon länger klar, daß China den USA als künftiger Gegner insbesondere im Kampf um die Energiereserven der Welt gilt - was in China sicherlich ähnlich gewertet wird, nicht umsonst kündigte China erst in der vergangenen Woche eine Erhöhung des Verteidigungsetats um 14,7 Prozent an. Die Bemerkungen der US-Außenministerin belegen vor allem, daß die USA nun beginnen, Planungen für diesen zukünftigen Konflikt ganz offen in ihre Politik einfließen zu lassen.



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