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Scharfes Fischöl gegen Krebs

Mittel gegen Prostatakrebs

21.03.2006  






Die in den letzten Tagen veröffentlichten Ergebnisse zweier medizinischer Studien scheinen auf vergleichsweise einfache Möglichkeiten hinzudeuten, eine Erkrankung an Prostatakrebs zumindest unwahrscheinlicher zu machen beziehungsweise deren Folgen zu verringern.

So berichtete der britische Scotsman am Dienstag, daß eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Lachs in hohen Konzentrationen vorkommen, die gefürchtete Streuung von Krebszellen eines Prostatatumors im Körper verhindern kann. Eine klinische Studie am Paterson Institut des Christie Hospital in der britischen Stadt Manchester ergab, daß "Omega-6-Fettsäuren, die in Pflanzenölen, Nüssen und Samen vorkommen, die Ausbreitung von Krebszellen in das Knochenmark vergrößerten", so der Forscher Dr. Mick Brown. Dies wurde andererseits aber durch Omega-3-Fettsäuren verhindert. "Es ist möglich, ein gesundes Verhältnis dieser beiden Arten von Fettsäuren zu haben - wir brauchen nur etwa halb so viel Omega 3 wie Omega 6 - das die Krebszellen an der Ausbreitung hindert."

Die in einem am Sonntag in Medical News Today erschienenen Artikel veröffentlichten Ergebnisse einer weiteren Studie deuten wiederum darauf hin, daß der regelmäßige Verzehr scharfer Chili-Schoten sogar zum Rückgang von Prostatakrebs führen könnte.

Forscher des Samuel Oschin Comprehensive Cancer Institute am Cedars-Sinai Medical Center hatten gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität von Los Angeles (UCLA) die Auswirkung einer regelmäßigen Einnahme hoher Dosen von Capsaicin, dem Stoff, der Chili-Schoten ihre Schärfe verleiht, auf die Entwicklung menschlicher Prostatakrebszellen in Mäusen untersucht. Bei etwa 80 Prozent der Krebszellen löste die Capsaicin-Einnahme die Apoptose, den "programmierten Zelltod" aus. Dementsprechend waren die Tumore in mit Capsaicin "behandelten" Mäusen durchschnittlich auch nur rund ein fünftel so groß wie in "unbehandelten" Tieren.

"Capsaicin hatte in der Kultur eine tiefgreifende den Aufbau verhindernde Wirkung auf menschliche Prostatakrebszellen", sagte Sören Lehmann, Gastwissenschaftler an beiden Instituten. "Es verlangsamte auch dramatisch die Entwicklung von durch diesen menschlichen Zellinien gebildeten Prostatatumoren in den Mäusemodellen."

Lehmann schätzte, daß die den Mäusen verabreichte Menge Capsaicin bei einem 90 Kilogramm schweren Mann einer dreimaligen Einnahme von etwa 400 Milligramm des Stoffes pro Woche, etwa 3 bis 8 frischen Chili-Schoten der gemäß der Scoville-Skala zu den schärfsten zählenden Sorte Habanero entspricht.

Auch wenn beide Studien insbesondere auf eine vorbeugende Wirkung hindeuten dürften, so zeigen sie doch, wie entscheidend eine möglichst weitgefächerte Ernährung für die Gesundheit ist.



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