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Gehirntumore durch Mobiltelephone?

Neue schwedische Studie

01.04.2006  






Wie beispielsweise der Boston Herald am Samstag berichtete, ist eine neue schwedische Studie zu dem Ergebnis gekommen, daß eine Verbindung zwischen der häufigen Nutzung von Mobiltelephonen und der Erkrankung an Gehirntumoren besteht.

Zwar war eine erst im Januar im British Medical Journal veröffentlichte Studie zu dem gegenteiligen Ergebnis gekommen, daß es keinen Zusammenhang zwischen der Nutzung von Mobiltelephonen und der Wahrscheinlichkeit, an einem Gehirntumor zu erkranken gibt, die nun veröffentlichte Studie des "Nationalen Schwedischen Instituts für das Arbeitsleben" betrachtete aber die Verbindung zwischen Gehirntumoren und einer überdurchschnittlichen Nutzung von Mobiltelephonen.

Von den 905 untersuchten Fällen von bösartigen Gehirntumoren bei Personen im Alter zwischen 20 und 80 Jahren waren demnach 85 Personen - fast 10 Prozent - solche überdurchschnittlichen Nutzer von Mobiltelephonen. Die Studie definierte eine solche überdurchschnittliche Nutzung als eine bisherige Gesamtnutzung von mindestens 2.000 Stunden - entsprechend einer Nutzung von knapp einer Stunde täglich über sechs Jahre hinweg - und/oder einer in jungen Jahren begonnenen Nutzung. Auch kam die Studie dem Ergebnis, daß eine Tumorerkrankung häufiger auf jener Gehirnseite auftrat, die sich auf der Seite der Telephonnutzung der Menschen befand.

Die Wahrscheinlichkeit, an einem bösartigen Gehirntumor zu erkranken ist der Studie zufolge bei einer überdurchschnittlichen Nutzung von Mobiltelephonen - sowohl "Handys" als auch die mittlerweile in Haushalten fast nur noch anzutreffenden schnurlosen Telephone - um 240 Prozent.

"Der Weg, dieses Risiko zu senken ist, eine Freisprecheinrichtung zu verwenden", sagte Kjell Mild, der Leiter der Studie. Und eben auf den "Komfort" eines schnurlosen Telephons zu verzichten.





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