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Kriegsgegner

Abstimmung in den USA

05.04.2006  






Wie unter anderem SanLuisObispo.com am Mittwoch unter Berufung auf St. Paul Pioneer Press berichtete, haben sich bei einer Volksabstimmung im US-Bundesstaat Wisconsin 24 von 32 Gemeinden für ein Ende der Besetzung des Iraks ausgesprochen.

Entsprechende Resolutionen waren zuvor aufgrund von Volksbegehren den Gemeindeausschüssen vorgelegt worden, die diese aber allesamt ablehnten. Dem Gesetz entsprechend stimmten daraufhin die Bürger in einer Wahl über die Resolution, die einen Abzug der US-Soldaten aus dem Irak fordert, ab. Zwar ist diese Resolution in keiner Weise rechtlich bindend, ist aber doch ein deutliches Signal, daß der Krieg gegen den Irak von der US-Bevölkerung zunehmend mißbilligt wird.

"Es erkennt viel von dem, was ich in den letzten drei Jahren gemacht habe, seit wir den Irak angegriffen haben, an. Es ist schön, diesen Vertrauensbeweis von unseren Mitbürgern zu bekommen", sagte Jeff Peterson von den Grünen, die sich stark für die Einbringung der Resolution eingesetzt hatten.

Auch wenn hier insgesamt nur einige tausend US-Bürger darüber abstimmten, ob die US-Besatzungstruppen den Irak verlassen sollten, so ist das Ergebnis doch sicherlich geeignet, on Washington einige Unruhe zu verursachen, ist dies doch ein allzu deutliches Indiz, daß die Stimmung innerhalb der US-Bevölkerung wie schon während des Vietnam-Krieges zu kippen beginnt. Letztlich stellt sich hier zweifellos die Frage, ob diese Gemeinden in Wisconsin tatsächlich kriegsmüder als der Rest des Landes sind, oder ob diese Abstimmung nicht nur ein unverfälschteres Bild der Stimmung in der US-Bevölkerung geliefert hat.





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