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Sicherheitsproblem?

Russische Bomber Richtung USA

22.04.2006  






Einem Bericht der russichen Nachrichtenagentur RIA Novosti vom Samstag zufolge sind mehrere russische Flugzeuge im Rahmen einer Übung durch den US-kontrollierten Teil der Arktis Richtung Kanada geflogen, ohne dabei von der Flugabwehr der USA erfaßt worden zu sein.

Der Kommandeur der russischen Langstreckenbomber, Generalleutnant Igor Khvorov, sagte, die US-Luftwaffe untersuche nun, warum es ihr nicht gelungen sei, die russischen Bomber zu orten.

"Sie waren nicht in der Lage, die Flugzeuge mit Radar oder visuell zu entdecken", so Khvorov.

Bei den Flugzeugen handelte es sich seiner Aussage zufolge um Langstreckenbomber des Typs Tupolov 160 (TU-160), NATO-Bezeichnung "Blackjack" - ein dem US-Bomber B1-B sehr ähnlicher Schwenkflügelbomber - und TU-95 "Bear".

Seiner Aussage zufolge werden bis Ende dieses Jahres zwei weitere Tu-160 für die Langstreckenbomber-Flotte abgestellt werden. Diese würden zahlreiche Erweiterungen erhalten und in der Lage sein, Marschflugkörper und Bomben einzusetzen und über Satelliten zu kommunizieren.

Zwar sind die Angaben des russischen Offiziers kaum überzeugend - der Bau der TU-160 wurde bereits im Jahr 1994 aus finanziellen Gründen eingestellt (Update: anderen Angaben zufolge wurde die Produktion im Jahr 2000 wieder aufgenommen) und die erste TU-95 flog bereits im Jahr 1954 - andererseits kann nicht ausgeschlossen werden, daß hier nur zwecks Irreführung falsche Modelle genannt wurden, das Umgehen der US-Abwehr aber tatsächlich gelungen ist. Insbesondere die Behauptung, die US-Seite untersuche bereits, wie die Verletzung des Luftraums gelingen konnte, spricht gegen eine aus der Luft gegriffene Behauptung, da diese damit für die USA offensichtlich wäre.

Sollten die Behauptungen des russischen Generalleutnants tatsächlich den Tatsachen entsprechen, so würde dies zweifellos ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem für die USA bedeuten.



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