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Fallengelassen

Wertloses Kanonenfutter in den USA

28.04.2006  






Ein Bericht der ABC News vom Mittwoch könnte kaum deutlicher machen, daß US-Soldaten nur solange als „Amerikas Edelste“ angeshen werden, solange sie in der Lage sind, die seitens der Regierung begonnenen Angriffskriege zu führen.

Ein US-Soldat, der diese Erfahrung machen mußte, war der Stabsgefreite Tyson Johnson. Eine Mörsergranate, die vor seinem Zelt explodierte, hätte ihn fast getötet. "Sie zerstörte meine Niere, meine linke Niere, Splitter drangen in meinen Schädel ein, hinten in meinen Kopf", sagte er. Da er durch seine Verletzungen nicht mehr für den Kriegsdienst geeignet schien, wurde er aus dem US-Militär entlassen. Trotzdem forderte das US-Militär einen Verpflichtungsbonus von 2.700 US-Dollar (rund 2.200 Euro) zurück, da er die Zeit, zu der er sich verpflichtet hatte, nicht abgeleistet hatte.

Damit nicht genug, beauftragte das US-Militär ein Inkassobüro damit, die seiner Ansicht nach ausstehende Forderung einzutreiben. Dies führte letztlich dazu, daß er in seinem Auto leben mußte, da die negative Kreditauskunft es ihm unmöglich machte, eine Wohnung zu mieten.

"Oh Mann, ich fühlte mich betrogen", sagte er.

Nachdem ABC zur Hauptsendezeit unter anderem über den Fall Johnsons berichtet hatte, wurde ihm ein Großteil seiner "Schulden erlassen". Der US-Kongreßabgeordnete Tom Davis sagte allerdings, daß es vermutlich noch tausende weitere ehemalige Soldaten gebe, die als „Dankeschön“ des Pentagons für den Einsatz ihres Lebens ein Klopfen an der Tür eines Geldeintreibers im Auftrag des Pentagons erhielten.



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