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Gefährliche Ansichten

Todesdrohungen gegen Susan Sarandon

30.04.2006  






Wie der britische Independent am Samstag berichtete, hat die US-Schauspielerin Susan Sarandon in einem Interview in der Sendung von Jonathan Dimbleby von den Folgen erzählt, die ihre öffentliche Ablehnung des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen den Irak für sie hatte.

In der am Samstag um 10:30 Uhr auf dem britischen Fernsehsender ITV1 ausgestrahlten Sendung sagte sie, sie sei als "bin Laden-Freund" gebrandmarkt worden, nachdem sie die Gründe für den US-geführten Angriff auf den Irak infragegestellt hatte. Die Art, wie sie und ihre Familie sie ist mit dem ebenfalls den Irak-Krieg öffentlich ablehnenden Schauspieler Tim Robbins liiert und hat mit ihm auch zwei Kinder von den Medien und der Öffentlichkeit aufgrund ihrer Äußerungen angegriffen wurden, bezeichnete sie als "entsetzlich".

Während sie der Ansicht sei, daß es vor dem Krieg eine ausführliche Diskussion hätte geben müssen, sei jeder, der die US-Politik infragestellte, als "unamerikanisch" abgestempelt worden. Aufgrund verbaler Angriffe, die bis zu Todesdrohungen hingingen, habe sie sich isoliert und verängstigt gefühlt.

"Ich glaube nicht, daß ich jemals dachte, daß mich wirklich jemand töten würde, obwohl es im Radio einige Leute gab, die Sachen wie 'Mir würde es gefallen, wenn sie jemand umnietet' sagten", so Sarandon. "Und ich glaube nicht, daß ich dachte, daß ich wirklich nie wieder arbeiten würde. Aber wenn es sonst niemanden gibt, wenn man sich draußen umschaut und alle still sind und wegschauen und niemand etwas sagt, dann ist es schon ziemlich beängstigend."





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