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Mehr Waffen für Venezuela

Russischer Verteidigungsminister sieht kein Hindernis

27.05.2006  






Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti am Freitag berichtete, hat der russische Verteidigungsminister und stellvertretende Premierminister Sergej Ivanov erklärt, daß er keinerlei Gründe sehe, keine weiteren Waffen an Venezuela zu liefern.

"Es gibt keine rechtlichen Beschränkungen für Waffenexporte nach Venezuela. Ich meine natürlich konventionelle Waffen", so Ivanov nach einem Treffen mit dem deutschen Verteidigungsminister Franz Josef Jung. "Venezuela befindet sich auf keiner Liste für Sanktionen oder eingeschränkte Regierungen und hat das Recht, jede uneingeschränkte Waffe in jedem Land zu kaufen."

Mit fast den gleichen Worten hatte im vergangenen November der spanische Verteidigungsminister José Bono die Lieferung mehrerer Flugzeuge und Schiffe an Venezuela verteidigt.

Venezuela hatte erst in der vergangenen Woche als Reaktion auf ein von den USA verhängtes Waffen-Embargo erklärt, seine Flotte von US-Kampfflugzeugen des Typs F-16 "Falcon" abzustoßen und sie möglicherweise durch russische Maschinen des Typs SU-35 "Flanker" zu ersetzen.

Anfang 2005 war der Kauf 100.000 russischer Sturmgewehre und 40 russischer Militärhubschrauber durch Venezuela seitens der USA bereits scharf angegriffen worden.

"Rußland hat immer seine Vertragsverpflichtungen eingehalten und nicht nur im militärischen Bereich", so Ivanov, der bei dieser Gelegenheit auch betonte, daß Rußland wie vertraglich zugesichert Flugabwehrsysteme des Typs Tor-M1 an den Iran liefern wird.



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