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Wachsender Israel-Boykott

Kanadische Gewerkschaft schließt sich an

30.05.2006  






Wie der kanadische Globe and Mail am Samstag berichtete, wurde bei der Versammlung einer kanadischen Gewerkschaft beschlossen, daß diese sich in Zukunft an dem internationalen Boykott israelischer Produkte beteiligen wird.

Die anwesenden Abgeordneten der "Canadian Union of Public Employees" (CUPE, "Kanadische Gewerkschaft für Angestellte im Öffentlichen Dienst") in der kanadischen Provinz Ontario stimmten bei der Versammlung mit großer Mehrheit für die Unterstützung der internationalen Kampagne für Boykott, Abzug von Finanzmitteln und Sanktionen gegen Israel, bis das Recht der palästinensischen Bevölkerung auf Selbstbestimmung durch Israel anerkannt werde.

Dies ist zwar keineswegs die erste Organisation, die diese Kampagne unterstützt, bei CUPE Ontario handelt es sich aber um eine sowohl durch ihre Größe als auch durch ihre Position um einen bedeutenden Unterstützer. Zuvor hatte bereits CUPE in der kanadischen Provinz British Columbia ihre Unterstützung erklärt. Erschwerend kommt hier hinzu, daß Israel das einzige Land außerhalb Nordamerikas, mit dem Kanda ein Freihandelsabkommen besitzt.

Der von den Delegierten angenommenen Resolution zufolge wird CUPE Ontario eine Bildungskampagne über die Angelegenheit, darunter auch die politische und wirtschaftliche Unterstützung Israels, entwickeln.

"Boykott, Abzug von Finanzmitteln und Sanktionen funktionierten, um die Apartheid in Südafrika zu beenden", sagte Katherine Nastovski, Vorsitzende des internationalen Solidaritätskomitees der Gewerkschaft. "Wir glauben, daß die gleiche Strategie funktionieren wird, um die Rechte von Palästinensern, einschließlich des Rechts von Flüchtlingen auf die Rückkehr zu ihren Häusern und ihrem Besitz, durchzusetzen."



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