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Tödliche Unfälle

Zivilisten im Irak getötet

05.06.2006  






Zwei Meldungen der letzten Tage belegen ein weiteres Mal, wie zutreffend die von Irakern immer wieder erhobenen Vorwürfe, die US-Besatzer hätten keinerlei Respekt vor dem Leben von Irakern, sind.

So meldete beispielsweise die "Welt" am Montag, daß nahe der Stadt Fallujah zwei irakische Zivilisten getötet wurden, als ihr Fahrzeug von einem US-Kampfflugzeug mit Raketen beschossen wurde. "Irakische" Polizisten sagten, es sei kein Grund für den Angriff erkennbar. Das US-Militär hat bisher keine Erklärung zu dem Vorfall veröffentlicht.

Am Sonntag meldete das US-Militär, daß am Freitag bei einem "Unfall" im Gouvernement Diyalah 3 Menschen getötet und 3 weitere verletzt worden sind.

Soldaten hatten bei einer "Übung" von einer Panzerhaubitze des Typs M109 "Paladin" nahe der Stadt Baqubah eine scharfe Granate abgefeuert. Diese sollte zwar offenbar in einem unbewohnten Gebiet niedergehen, traf aber tatsächlich den Ort Hibhib. Durch die Explosion der Granate wurden nicht nur zwei Menschen getötet und vier weitere - von denen einer später starb - verletzt, es wurden auch sechs Häuser beschädigt.

Nach Aussage des US-Militärs wird der Vorfall derzeit "untersucht".

M109-Panzerhaubitzen haben eine Reichweite von 30 Kilometern. In etwa der gleichen Richtung wie der Ort Hibhib befindet sich auch in ebenfalls rund 15 Kilometern Entfernung der Ort Al-Khalis. In östlicher Richtung von Baqubah befinden sich in entsprechender Entfernung keine Orte. Trotzdem feuerte das US-Militär im Rahmen einer Übung in westlicher Richtung, mehr noch, es wurde hierfür keine Übungsmunition, sondern eine scharfe Granate verwendet.

Würde die deustche Bundeswehr bei einer "Übung" mit scharfer Munition in Richtung einer angrenzenden Siedlung feuern und hierbei auch nur Sachschäden verursachen, die Folgen für die verantwortlichen Offiziere wären leicht vorstellbar. Das US-Militär spricht hingegen von einem "Unfall" und kündigt eine "Untersuchung" an.



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