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Ein israelischer Burensohn

Olmert erklärt israelisches Leben für "wichtiger"

24.06.2006  






Zwar hat sich der israelische Premierminister für die zahlreichen Opfer unter der palästinensischen Zivilbevölkerung durch Angriffe des israelischen Militärs in den vergangenen Wochen entschuldigt, einem Bericht des britischen Independent vom Samstag zufolge aber keinen Zweifel daran aufkommen lassen, daß er zumindest eine enge Seelenverwandtschaft zu den früheren Herrschern im Apartheids-Staat Südafrika besitzt.

Er drückte sein "tiefes Bedauern" dafür aus, daß 14 palästinensische Zivilisten in den vergangenen 9 Tagen durch israelische Angriffe getötet wurden, ließ dabei aber einen weiteren Angriff vom 9. Juni, bei dem weitere 7 Zivilisten getötet wurden, außer Acht. Weitaus bedeutender ist allerdings die von ihm direkt im Anschluß gemachte Bemerkung.

"Ich bedaure die Bewohner von Gaza zutiefst, aber die Leben, Sicherheit und das Wohlergehen der Einwohner von Sderot sind sogar noch wichtiger. Ich lehne die Angriffe auf das israelische Militär und seine Kommandeure ab. Niemand ist engagierter und vorsichtiger und so wird es auch in Zukunft sein", sagte er.

Olmert sagte also nicht weniger, als daß das Leben von Palästinensern seiner Ansicht nach "weniger wert" ist als das Leben von Israelis.

Daß seit Beginn der Angriffe mit Qassam-Raketen auf Israel im Oktober 2001 - die immer wieder als Grund für israelische Angriffe genannt werden - erst 5 Israelis - allesamt Zivilisten - getötet worden sind, während die Zahl der von Israel getöteten palästinensischen Zivilisten allein in diesem Monat bereits mehr als vier Mal so hoch ist, ist demgegenüber nur noch eine Randnotiz.



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