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Nachschubsorgen

US-Militär gehen die Hubschrauber aus

12.08.2006  






Immer wieder gibt es im "Bericht des Irakischen Widerstands" Meldungen, denen zufolge Hubschrauber der Besatzer im Irak abgeschossen worden seien. Diese sprechen ihrerseits so sie denn überhaupt auf entsprechende Meldungen eingehen oder ihrerseits vom Absturz der Maschinen berichtet haben üblicherweise von "Unfällen".

So wurde für Mittwoch unter Berufung auf eine ungenannte Quelle innerhalb der "irakischen" Behörden berichtet, daß ein US-Hubschrauber des Typs UH-60 "Blackhawk" westlich der irakischen Hauptstadt Baghdad von Widerstandskämpfern abgeschossen worden sei. Dabei seien 4 Besatzungsmitglieder getötet und 2 weitere verwundet worden. Das US-Militär seinerseits hatte gemeldet, ein Hubschrauber sei "ohne Feindeinwirkung" abgestürzt, wobei 4 US-Soldaten verletzt worden seien. In ersten Berichten des US-Militärs wurden zwei weitere Soldaten als "vermißt" gemeldet, später wurde dann eine Meldung veröffentlicht, der zufolge die Leichen der beiden Soldaten gefunden worden seien.

Für den Donnerstag dann meldete der "Bericht des Irakischen Widerstands" den Abschuß eines britischen Hubschraubers ungenannten Typs über dem Stadtteil as-Saray der Stadt al-Amarah. Augenzeugen hätten berichtet, sie hätten den Absturz des Hubschrauber als auch dessen brennendes Wrack am Boden gesehen. Britische Einheiten hätten anschließend den Absturzort abgeriegelt. Das britische Militär hat bisher keinerlei entsprechende Erklärung abgegeben.

Am Donnerstag veröffentlichte der US-Sender NBC6 einen Bericht, der die Folgen dieser Abschüsse zeigt. Demnach plant US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, die sieben bisher für die Drogenfahndung an den Grenzen des US-Bundesstaates Florida eingesetzten Hubschrauber des US-Heeres abzuziehen. Nach Aussage der für die Drogenbekämpfung zuständigen US-Behörde DEA ("Drug Enforcement Agency") waren die Hubschrauber bisher an 50 bis 75 Prozent aller Verhaftungen wegen Drogenschmuggels beteiligt.

Der aus Florida stammende US-Senator Bill Nelson zeigte sich von diesen Plänen schockiert. "Ich konnte es nicht glauben", sagte er. "Sie sind einfach zu wertvoll gewesen, nicht nur um Drogen aufzuhalten, sondern auch Menschen illegale Einwanderer, die versuchen, ins Land zu schleichen und wer weiß? Darunter könnten einige Terroristen sein."

DEA-Beamte sagten, die Hubschrauber seien in der Drogenbekämpfung von unschätzbarem Wert und hätten den Drogenschmuggel nach Florida um etwa 70 Prozent verringert. "Ich weiß nicht genau, wie wir sie ersetzen sollen", sagte Mark Trouville von der DEA.

In Rumsfelds Schreiben an US-Justizminister Alberto Gonzales, in dem er seinen Plan zum Abzug der Hubschrauber ankündigte, deutete er an, daß die Maschinen im "Krieg gegen den Terror" - die übliche Umschreibung der US-Führung für die völkerrechtswidrigen Angriffskriege gegen Afghanistan und den Irak benötigt würden. Dies kann als sicheres Zeichen dafür gedeutet werden, daß die dem US-Militär zur Verfügung stehende Zahl der Hubschrauber bereits stark abgenommen hat, was wiederum als klare Bestätigung der zahlreichen Meldungen von Abschüssen gelten dürfte.



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