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Manipulierte Informationen

Medien in den USA

26.09.2006  






Auch wenn es keineswegs eine neue Erkenntnis sein mag, daß die Berichterstattung „großer“ US-Medien nicht im geringsten als neutral bezeichnet werden kann, so offenbart die derzeitige Titelseite des US-Wochenmagazins Newsweek dies doch einmal mehr auf beeindruckende Weise.

So thematisiert die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift in der polnischen Version die massiven Reaktionen islamischer Menschen auf die Rede des Papstes Benedikt XVI.

Polnishces Titelbild von Newsweek


Die asiatische Ausgabe wiederum veröffentlicht eine Titelgeschichte mit der Überschrift "Losing Afghanistan" - "Afghanistan verlieren". Der Anrißtext dieses Artikels stimmt im der Grundaussage - dem Wiedererstarken der Taliban in Afghanistan gegenüber den Besatzern - mit der US-Ausgabe überein. Selbst hier zeigt sich allerdings schon ein nicht unbedeutender Unterschied in der Wortwahl, wird in der für den US-Markt bestimmten Version doch darauf verzichtet, zu erwähnen, daß es sich um einen US-geführten Angriffskrieg handelte.



Tatsächlich stimmen die Titelbilder für Europa. Asien und Lateinamerika überein, nur das Titelbild für den US-Markt zeigt ein komplett anderes Photo und weist damit stattdessen auf einen Artikel über die US-Photographin Annie Leibovitz hin, obwohl auch dort die Titelgeschichte laut Inhaltsangabe "Afghanistan verlieren" heißt.



Was die Redaktion der Zeitschrift also für derart wichtig und lesenswert hielt, daß es weltweit zur Titelgeschichte wurde, wurde in den USA unauffällig ausgeblendet.



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