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Tod im Ramadan

Hohe Verluste der Besatzer im Irak

03.10.2006  






Betrachtet man die offiziellen Verlustzahlen der Besatzer im Irak, so wird schon jetzt deutlich, daß sich auch in diesem Jahr die Geschichte wiederholen und die Zahl der Meldungen von getöteten Soldaten im diesjährigen islamischen Monat Ramadan stark ansteigen wird.

Statistik der Verluste der Besatzer im Irak bis zum 02.10.2006


Allein für die ersten beiden Tagen des Monats Oktober wurden bisher 14 getötete Soldaten - ein britischer und 13 aus den USA stammende - gemeldet. Für die Zeit seit Beginn des Monats Ramadan am 24. September "westlicher" Zeitrechnung wurde damit insgesamt der Tod von 29 Besatzungssoldaten im Irak gemeldet. Die Tatsache, daß 13 der an den zwei Tagen im Oktober getöteten Soldaten bei insgesamt mindestens acht verschiedenen Angriffen - einer wurde vorgeblich bei einem "Unfall" getötet - starben, läßt die derzeitige Aktivität des irakischen Widerstands erahnen, ist doch kaum anzunehmen, daß die Besatzer den Irakern anläßlich des Ramadans eine größere "Meldungsquote" getöteter Soldaten "schenken".

Neun der bisher für den Oktober als getötet gemeldeten Soldaten wurden den Meldungen zufolge in der irakischen Hauptstadt Baghdad getötet - vermutlich nicht zuletzt als Reaktion auf die kurz zuvor beendete, für rund 36 Stunden über die Stadt verhängte totale Ausgangssperre. Dies belegt, daß die Verlegung von US-Einheiten nach Baghdad vorrangig dazu führt, daß sie durch die größere Anzahl von "Zielen" leichter zu Opfern von Angriffen werden.

All dies belegt aber auch ganz offensichtlich, daß der irakische Widerstand gegen die Besatzer keineswegs "geschwächt" oder gar "in den letzten Zügen" ist, wie in propagandistischen Meldungen immer wieder gern behauptet wird.



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