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Wirklich nicht tödlich?

Schwerer Unfall mit Mikrowellenwaffe

09.04.2007  






Einem Bericht der Army Times vom Samstag zufolge ist es bei einem Versuch mit einem V-MADS ("Vehicle-Mounted Active Denial System", "Fahrzeugmontiertes aktives Blockadesystem") zu einem schweren Unfall gekommen.

Bei dem ADS handelt es sich um eine Waffe, die durch die Aussendung von Mikrowellen bei "Gegnern" - die Beschreibung deutet tatsächlich stark auf einen vorrangigen Einsatz gegen Demonstranten hin Schmerzen erzeugt, so daß diese sich aus einem Gebiet entfernen beziehungsweise dieses nicht betreten. Wie beim Einsatz von Mikrowellen nicht anders zu erwarten und auch seitens des US-Militärs offenbar so eingeschätzt, bezeichnen sie die Waffe doch nur als "nicht tödlich", was aber schwerste Verletzungen keineswegs ausschließt wurde nun am 4. April erneut ein US-Soldat bei einem Versuch verletzt. Durch die Waffe wurden Verbrennungen 2. Grades verursacht und er mußte dementsprechend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. US-Major Sarah Fullwood, Sprecherin des Programms zur Demonstration solcher neuartiger Technologien in Quantico im US-Bundesstaat Virginia, sagte, man erwarte, daß er dort wieder vollständig genese.

Außerdem werde eine genaue Untersuchung durchgeführt und weitere Versuche der Waffe bis zu deren Beendigung aufgeschoben werden, so Fullwood weiter.

Angesichts der Sicherheitsmaßnahmen bei der Erprobung der Waffe die ganz offensichtlich keinerlei Bezug zur Realität während späterer Einsätze haben ist es zweifellos bemerkenswert, daß Verbrennungen 2. Grades bei dem Soldaten hervorgerufen wurden. Dies zeigt nur zu deutlich, wie gefährlich die Waffe in Wahrheit ist. Tatsächlich scheint es angesichts dieses Unfalls durchaus möglich, sie derart einzusetzen, daß es sich sehr wohl um eine tödliche Waffe handelt, beispielsweise durch das gezielte Verbrennen großer Hautgebiete bei "Gegnern". Wie leicht es mittels dieser Waffe ist, Menschen dauerhaft erblinden zu lassen, ist auch nur zu offensichtlich.

Die in dem Artikel der Army Times zitierte Behauptung der Leiterin der für das ADS zuständigen Forschungsabteilung der US-Luftwaffe in Kirtland im US-Bundesstaat New Mexico nur als bewußte Lüge zur Irreführung und Beruhigung der Bevölkerung bezeichnet werden. Demnach sende die Waffe einen Strahl gebündelter Energie mit einer Temperatur von knapp 55 Grad Celsius (130 Grad Fahrenheit) ab. Wie wahrheitswidrig diese Aussage ist, belegen allein schon die Verletzungen des Soldaten, werden doch erst ab Temperaturen von etwa 50 Grad Celsius überhaupt Gewebeschädigungen verursacht. Tatsächlich ist aber die vollständige Behauptung, die Strahlen des ADS selbst hätten eine Temperatur, grundlegend falsch. Vielmehr dringen die Strahlen in Material ein und geben dort ihre Energie ab, was dort zu einer Erhitzung führt ein Vorgang, der eben gerade die besondere Wirkungsweise einer Mikrowelle, die Erhitzung erfolgt eben nicht von außen nach innen, ausmacht.



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