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Taliban auf dem Vormarsch?
22.08.2003









In den vergangenen zwei Wochen sind bei Angriffen der Taliban in Afghanistan über 100 Menschen getötet worden.

Am vergangenen Wochenende sind allein bei Angriffen auf zwei Polizeistation in der Provinz Paktika mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Berichten zufolge wurden die Polizeistationen jeweils von mehreren hundert Mann angegriffen.

Am Montag wurden mindestens 9 Polizisten in der Provinz Logar getötet, als ihr Fahrzeug mit Panzerfäusten und Maschinengewehren angegriffen wurde.

Am Dienstag explodierte im Haus des Bruders des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai, Ahmad Wali, eine Bombe. Zwar beeilte man sich zu betonen, daß die Explosion von einem Hausangestellten ausgelöst worden war, der "zuvor konfiszierte Munition und Sprengstoffe umräumte", an dieser Darstellung sind jedoch erhebliche Zweifel angebracht. Ersten Meldungen zufolge war das Haus zum Zeitpunkt der Explosion leer und es habe keine Verletzten gegeben, später wurde dann von einem verletzten Hausangestellten gesprochen.

Wie AFP am Freitag berichtete, wurde bei einem Feuergefecht in der Provinz Paktika am Mittwoch ein US-Soldat des "Special Operations Service" getötet.

Am Donnerstag veröffentlichte die Pakistan Tribune eine Meldung, die darüber berichtet, daß der afghanische General Zakim Khan davor gewarnt hat, daß ein Großangriff der Taliban auf die Regierungsstreitkräfte kurz bevorstünde.

Seiner Ansicht nach haben sich die Taliban neu formiert und werden bald angreifen.

Diese Warnung fügt sich nahtlos in den Eindruck ein, der anhand der zahlreichen Meldungen der letzten Tage über Angriffe der Taliban im Südosten Afghanistans entsteht.

Khan gab außerdem zu, daß die Streitkräfte der Regierung in der Provinz Paktia nicht stark genug sind, um die Sicherheit aufrechterhalten zu können.




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