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Kinder-Terror
25.08.2003









Auch die Zeichnung einer Achtjährigen kann einen Besuch des FBIs mit anschließendem Verhör auslösen, berichtete der schweizer Tagesanzeiger am Montag.

Christoph Asprion, ein schweizer Kampfrichter bei der Weltmeisterschaft im Kunstturnen in Anaheim, einer Stadt in der Nähe von Los Angeles im US-Bundesstaat California, hatte ein Fax von seiner Tochter erhalten, mit dem sie ihn warnen wollte, da sie einen Fernsehbericht über den Bombenanschlag in Jakarta gesehen hatte. Das Hotel in dem er wohnte gehörte wie das Hotel in Jakarta zur Marriott-Kette.

In dem Fax hatte sie eine Zeichnung von einem Mann mit einer Bombe und einem zweiten am Boden liegenden Mann gemacht. Dies reichte zusammen mit der Tatsache, daß sie ihre Grüße ohne Leerzeichen aneinandergereiht hatte, um das FBI auf den Plan zu rufen, da sie hier einen Geheimcode vermuteten.

Deshalb kamen zwei Polizisten in Begleitung von drei FBI-Agenten zu ihm ins Hotel. Dort durchsuchten sie erst sein Zimmer und verhörten ihn dann eine halbe Stunde lang.

Nicht nur, daß der Artikel ein nicht gerade gutes Licht auf die Fähigkeiten des FBI wirft - auf der anderen Seite scheint allerdings zumindest kein Personalmangel zu herrschen - er zeigt auch ein weiteres Mal deutlich, daß Gespräche ebenso wie jede andere Kommunikation mit Gegenstellen in den USA abgehört werden und daß dies auf sämtliche Kommunikationen zutreffen dürfte.




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