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Heiratsverbot für kinderlose Paare?
01.08.2003









Der Papst hat sich ebenso wie der US-Präsident George Bush gegen die Heirat von Schwulen und Lesben ausgesprochen, da durch diese Beziehungen keine Kinder gezeugt würden, was der "Sinn" der Ehe sei.

Angesichts der steigenden Zahl von heterosexuellen Paaren, die beschlossen haben, keine Kinder zu bekommen, wäre es nur folgerichtig, auch diesen Menschen die Heirat zu untersagen.

Die Bedingung für eine Eheschließung, daß schon ein gemeinsames Kind vorhanden sein muß, dürfte am Widerstand der Kirche gegen vorehelichen Verkehr scheitern. Eine Verpflichtung ließe sich aber sicherlich problemlos über Steuernachteile, Geldbußen und womöglich sogar Gefängnisstrafen durchsetzen, wie dies mit dem entgegengesetzten Ziel in China ja schon seit längerem erfolgreich gehandhabt wird.

Ebenso sollte die Abgabe von Kondomen und anderen Verhütungsmitteln an verheiratete Personen konsequenterweise verboten werden. Dies wäre durch einen kontrollierten Verkauf in Apotheken - eine Maßnahme, die diesen in letzter Zeit stark angeschlagenen Berufsstand stärken könnte - problemlos zu realisieren, wenn hier eine Online-Verbindung mit dem Standesamt geschaffen werden würde.

Eine Überprüfung der Zeugungsfähigkeit sollte selbstverständlich ebenfalls zwingend vorgeschrieben sein, um eine Heiratsgenehmigung zu erhalten. Darüberhinaus sollte diese zumindest ein Mal jährlich überprüft werden und die Ehe - so sie bis dahin kinderlos geblieben ist - zwangsweise geschieden werden, wenn sich hier Probleme zeigen.

Eine Veröffentlichung von Namen, Anschrift und Photos derart enttarnter Personen sollte selbstverständlich sein, um potentielle zukünftige Partner vor Schaden zu bewahren.

In diesem Zusammenhang sollte auch erneut die gängige Praxis der Adoptionen überdacht werden. Da es sich bei einer Adoption nicht um eine gottgewollte Zeugung handelt dürfte es nicht im Interesse des Kindes liegen, in einer derart widernatürlichen Umgebung aufzuwachsen.

Problematisch ist sicherlich die Frage, ob es gestattet sein sollte, daß eine Person, die schon Kinder hat, eine Person heiratet, die keine weiteren Kinder möchte. Nicht nur, daß diese Person keine leibliche Beziehung zu den Kindern hätte, die Heirat würde auch nicht auf einem Kinderwunsch aufbauen. Allerdings würde es in dieser Beziehung ja schon Kinder geben.

Andererseits sollte hier vermutlich einfach nach dem eingängigen Prinzip "kein Kind - keine Ehe" vorgegangen werden.

Als absolut nicht tolerierbar wären sicherlich kurzfristige sexuelle Beziehungen zu nennen, die weder innerhalb einer Ehe stattfinden noch die Zeugung eines Kindes zum Ziel haben, wie beispielsweise in kurzes Spiel in einer Besenkammer. erfreulicherweise sind hier allerdings schon Fälle bekannt geworden, in denen zumindest einer der Partner sich der Verantwortung gestellt hat und eine Zeugung ermöglicht hat.




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