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"Seit 2 Tagen keine US-Soldaten bei Kämpfen getötet"
03.08.2003









So lautet die Schlagzeile einer AP-Meldung vom Sonntag.

Das US-Militär habe am Sonntag "schon" den zweiten Tag keine tötlichen Angriffe auf amerikanische Soldaten im Irak gemeldet, so der Artikel weiter.

Wortwörtlich betrachtet stimmt diese Aussage sogar zweifach.

Die derzeit letzte Meldung des US Central Command über einen getöteten amerikanischen Soldaten datiert seinen Tod auf 22:30 Uhr am 1. August.

Und bei einer genauen Betrachtung der Wortwahl widerspricht auch eine Meldung der New York Times dieser Darstellung nicht zwingend.

In dem Artikel der New York Times wird unter Berufung auf die Aussage des Obergefreiten Jose Belen von der First Armored Division berichtet, daß am Morgen des 2. August eine Bombe unter einem amerikanischen Konvoi in den Außenbezirken Baghdads explodiert ist. Hierbei sind dem Bericht zufolge 2 Soldaten und ihr Übersetzer getötet worden.

Es läßt sich also "mit ein wenig gutem Willen" durchaus so darstellen, daß die Soldaten nicht bei einem Abgriff ums Leben gekommen sind.

Trotzdem ist die Zahl der getöteten US-Soldaten seit Beginn des Krieges damit auf 252 angestiegen. Seit dem von US-Präsident Bush am 1. Mai verkündeten Ende des Krieges sind es 56. Seit dem 22. Juli, dem Tag, an dem nach US-Angaben die Söhne Saddam Hussein getötet wurden, sind es 20.




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