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Wieder Schüsse auf Demonstranten
13.08.2003









Wie AP am Mittwoch berichtete, haben US-Soldaten erneut das Feuer auf Demonstranten eröffnet. Dabei wurde ein Iraker getötet und mindestens 4 verletzt.

Mehr als 3.000 Demonstranten hatten sich an einem Funkturm im Baghdader Armenviertel Sadr City, ehemals Saddam City, versammelt, als amerikanische Soldaten versuchten, ein islamisches Transparent zu entfernen.

Der Sprecher des US-Militärs, Feldwebel Danny Martin, sagte, daß das Transparent offensichtlich durch den Luftzug des Rotors eines Hubschraubers weggeweht worden ist. Eine AP vorliegende Amateuraufnahme zeigt allerdings, wie ein Black Hawk Hubschrauber nur einen Meter von dem Transparent entfernt in der Luft steht und versucht wird, es zu entfernen.

Später kamen Humvees des US-Militärs herangefahren und die Menge warf Steine nach ihnen. Dann waren Schüsse aus schweren Waffen zu hören und die Menge warf sich zu Boden.

Nach Martins Aussage eröffneten die US-Soldaten das Feuer, nachdem sie mit Steinen, Schüssen und einer Panzerfaust angegriffen worden seien sollen. Auch nach seiner Aussage wurden allerdings keine amerikanischen Soldaten getroffen.

Der Vorfall ist ein weiteres Beispiel für die Nervosität und Reizbarkeit der US-Soldaten. Derartige Vorfälle - ganz besonders in Gegenden, in denen die Menschen kaum eine Perspektive sehen - führen zu neuen Rekruten des irakischen Widerstandes.

"Wir sind friedliche Leute, aber ein Erlaß [von den Imamen] und die ganze amerikanische Armee wird unsere Gefangenen werden", sagte Hassan Azab, ein Mitglied des örtlichen Gemeinderats.




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