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USA setzen Zeichen
06.08.2003









Wie AP am Mittwoch berichtete, haben die USA bekanntgegeben, daß US-Soldaten nach Liberia entsandt werden, um den afrikanischen Friedenstruppen bei ihrer Aufgabe zu helfen.

US-Präsident George W. Bush zeigt damit, wie wichtig es ihm ist, für Frieden und für Menschenrechte einzustehen.

Beamte des Pentagons haben angekündigt, mindestens 6 bis 10, möglicherweise sogar 20 Soldaten nach Liberia zu entsenden.

Man wolle durch die Anzahl der entsandten Soldaten erneut betonen, daß afrikanische Länder die Bemühungen leiten sollten, den Frieden in dem durch einen blutigen Krieg zwischen einer Rebellenarmee und der Armee des Präsidenten Charles Taylor zerrissenen Land wiederherzustellen.

Die Führer westafrikanischer Länder als auch der UN-Generalsekretär Kofi Annan hatten die Vereinigten Staaten um die Entsendung von 2.000 Soldaten gebeten, um so die afrikanischen Friedenstruppen von 3.000 Soldaten zu verstärken.

Drei Schiffe der US-Marine waren schon zuvor nach Liberia entsandt worden, sie befinden sich aber derzeit über 150 Kilometer von der Küste entfernt und es scheint momentan unwahrscheinlich, daß sie eine aktive Rolle spielen werden.

Die bis zu 20 US-Soldaten sollen als eine Verbindung mit den Afrikanern dienen und ihnen beim Aufbau der Friedenstruppen helfen sowie zivile Unternehmen koordinieren, die weitere logistische oder humanitäre Dienste zur Verfügung stellen.

Eine "Streitmacht" von 20 Soldaten kann nicht einmal als Feigenblatt bezeichnet werden, daß echte Bemühungen vortäuschen soll. Angesichts der katastrophalen Zustände in dem Land und dem erbetenen Kontingent von 2.000 Soldaten ist dies ein Schlag ins Gesicht der Menschen in Liberia, die die USA mittlerweile schon geradezu angefleht haben, Truppen in das Land zu schicken, als auch der anderen afrikanischen Länder.




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