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"erst schießen und später Fragen stellen"
10.08.2003









Diese Dienstanweisung stammt weder aus dem "Wilden Westen" noch aus einem Handbuch der Grenzpolizei der DDR.

Wie der britische Telegraph am Sonntag berichtete, wurde diese Anweisung den mehreren hundert bewaffneten britischen Polizisten in London - die Mehrheit der Streifenpolizisten leistet ihren Dienst unbewaffnet - für den Fall erteilt, daß sie "glauben" einen Selbstmordattentäter zu sehen.

Das FBI soll Großbritannien in einem geheimen Treffen Ende Juli darüber informiert haben, daß ein Anschlag von Al Qaida in London oder einigen anderen britischen Städten möglicherweise kurz bevorsteht.

Daraufhin wurde den Polizisten der Befehl erteilt, "zu schießen um zu töten", falls sie "glauben", daß jemand versucht eine Bombe zu zünden, die am Körper oder in einem Fahrzeug mitgeführt wird. Die Polizisten sollen geschult werden, wie sie mögliche Selbstmordattentäter erkennen können.

Faktisch gibt die Anweisung den Polizisten freie Hand, Menschen auf offener Straße zu erschießen, da der "Glaube" an eine Bedrohung immer zu argumentieren sein dürfte, auch wenn ein Polizist, der einen "Verdächtigen ungerechtfertigt tötet" immer noch "wegen Mordes oder Totschlags vor Gericht kommen kann", so die Vereinigung von Polizeibeamten.

Ein hoher Polizeibeamter sagte über die Anweisung: "Er [der Polizeipräsident Londons, John Stevens] hat klargemacht, daß wir, falls wir einem Selbstmordattentäter gegenüberstehen, erst schießen und später Fragen stellen sollen."

Möglicherweise sind die nächsten Wochen oder Monate keine gute Zeit für arabisch aussehende Menschen, um nach Großbritannien zu reisen.




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