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Ozonloch erreicht vermutlich Rekordgröße
23.08.2003









Wie Reuters am Freitag berichtete, befürchten australische Wissenschaftler, daß das Ozonloch über der Antarktis in diesem Jahr eine bisher nicht gekannte Größe entwickeln wird.

Die Prognose beruht auf der momentanen Wachstumsrate des Ozonlochs. "Die Wachstumsrate ist momentan wie im Jahr 2000 als das Loch eine Rekordgröße erreichte" sagte der Wissenschaftler der Australian Antarctic Division Andrew Klekociuk gegenüber Reuters.

Die Größe des Ozonlochs wird indirekt durch die Wetterverhältnisse in der Gegend bestimmt. Nur wenn die untere Stratosphäre (in einer Höhe von 15 bis 25 Kilometer) weit genug abkühlt, bilden sich dort Wolken, in denen durch eine chemische Reaktion die Flourchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) in ozonzerstörende Stoffe umgewandelt werden.

Im Jahr 2000, als das Ozonloch seine bisher größte Ausdehnung erreichte, bildeten sich die Wolken in der Stratosphäre nach Aussage Klekociuks erst Anfang Juli. Dieses Jahr waren sie schon ab Mitte Mai zu beobachten.

Die endgültige Größe wird das Ozonloch frühestens Ende September erreicht haben, da August und September die kältesten Monate am Südpol sind. Wenn die Temperaturen danach wieder beginnen zu steigen, wird es sich bis zum nächsten Jahr wieder beginnen zu schließen.

Auch wenn es sich momentan nur um eine Prognose handelt, ist doch davon auszugehen, daß sie zutreffend ist. Die geringere Ausdehnung des Ozonlochs in den Jahren 2001 und 2002 ging einher mit einer geringeren Abkühlung der Atmosphäre.




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